Tennis-Jungstar Zverev gibt Zusage für Davis-Cup-Auftakt

Nach seiner Absage für die Relegationspartie in Portugal hat Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev seinen Einsatz beim Davis-Cup-Auftakt 2018 angekündigt.„O ja, in Australien spiele ich“, sagte die Nummer drei der Welt der „…

Nach seiner Absage für die Relegationspartie in Portugal hat Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev seinen Einsatz beim Davis-Cup-Auftakt 2018 angekündigt.

„O ja, in Australien spiele ich“, sagte die Nummer drei der Welt der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Ich habe mit Boris schon geredet, dass ich nächstes Jahr wirklich mein Bestes geben werde, um entweder sehr, sehr weit zu kommen im Davis Cup oder das ganze Ding sogar zu gewinnen.“

Boris Becker ist als Head of Men’s Tennis für die deutschen Herren verantwortlich. Die deutsche Auswahl tritt im Anschluss an die Australian Open vom 2. bis 4. Februar in der ersten Davis-Cup-Runde in Australien an. Auch ein frühes Aus beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres werde ihn nicht von seiner Teilnahme abhalten, sagte Zverev.

Im vergangenen September hatte das deutsche Team ohne das Top-Trio Alexander Zverev, Mischa Zverev und Philipp Kohlschreiber in Portugal den Verbleib in der Weltgruppe geschafft. „Ich wollte immer spielen. Aber in meiner Mannschaft waren alle dagegen. Und du kannst dich halt nicht gegen alle in deiner Mannschaft stellen“, sagte der 20-Jährige, der auch 2016 für die Relegation abgesagt hatte, und wehrte sich damit gegen Kritik. „Die waren der Meinung, dass ich nach den US Open eine Pause brauche, weil sie wissen, dass ich in diesem Jahr eine viel längere Saison habe.“

Mit fünf Turniersiegen ist der Hamburger in diesem Jahr in die Weltspitze aufgestiegen. Zverev gilt als größte deutsche Tennis-Hoffnung seit Boris Becker. Von Sonntag an nimmt er als erster Deutscher seit Rainer Schüttler vor 14 Jahren an den ATP Finals teil, dem Saisonabschluss der besten acht Profis des Jahres.

Zverev geht als Nummer drei der Welt in die ATP Finals. Trotz seiner Auftaktniederlage in Paris-Bercy verbesserte sich der Hamburger um einen Platz und steht vor dem Saisonabschluss der acht besten Profis des Jahres so gut da wie noch nie. Nur Zverevs Vorbild Roger Federer und der Branchenanführer Rafael Nadal sind in der Weltrangliste vor dem Norddeutschen platziert.

Julia Görges ist nach ihrem Titel in Zhuhai in der am Montag veröffentlichen Weltrangliste nun auch offiziell die Nummer 14 und erreichte damit ebenfalls die beste Platzierung ihrer Karriere. Ihre Saison hatte die deutsche Nummer eins aus Bad Oldesloe mit dem Erfolg bei der WTA Elite Trophy beendet, dem Jahresabschluss der erweiterten Weltspitze. 

Die zweimalige Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber rutschte dagegen weiter ab und fiel als 21. aus den Top 20. Die ehemalige Weltranglisten-Erste aus Kiel zählte zuletzt im Februar 2012 nicht zu den besten 20 der Welt. In Zhuhai war Kerber nach zwei Niederlagen in der Vorrunde gescheitert. (dpa)

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