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"Vierte Gewalt" unersetzlich Staatssekretär Otto: Für gute journalistische Produkte auch bezahlen

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22.10.2012

Hans-Joachim Otto (BMWI/dapd) Foto: BMWI/-
Hans-Joachim Otto (BMWI/dapd)

Foto: BMWI/-

Berlin – Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hans-Joachim Otto, pocht auf eine angemessene Bezahlung journalistischer Inhalte. "Es führt kein Weg vorbei an der Erkenntnis, dass guter Journalismus, gute Recherche und gute Vermittlung nicht kostenlos zu haben sind", schreibt Otto in einem Gastbeitrag für die Nachrichtenagentur dapd. "Letztlich können hier weder Politiker noch finanzstarke Investoren oder Mäzene flächendeckend und nachhaltig helfen. Vielmehr sind wir alle als Leser und Nutzer gefragt, Farbe zu bekennen."

Otto bilanziert: "Wir müssen bereit sein, für ein gutes Produkt auch entsprechend zu bezahlen. Wir müssen selbst zeigen, ob am Kiosk oder beim Downloaden, ob beim Zeitungsabonnement oder beim Rundfunkkonsum, was uns guter Journalismus wert ist. Und nur so werden wir Qualitätsjournalismus auch in der Zukunft möglich machen." Für Politik und Gesellschaft sei die sogenannte Vierte Gewalt ein unersetzlicher Akteur und zugleich ein wichtiger Partner für Legislative und Exekutive, schreibt Otto.

Die Nachrichtenagentur dapd hat eine Serie mit Gastbeiträgen zur Frage gestartet, wie Qualitätsjournalismus gesichert werden kann. Anlass ist der Antrag auf Insolvenz in Eigenverantwortung. In der Serie setzen sich prominente Vertreter aus Politik, Medien, Wirtschaft und Gesellschaft mit den schwierigen Marktverhältnissen in der Medienlandschaft und deren Folgen auseinander.

dapd

 

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