Biel/Bern/Zürich – Ferienreisende müssen sich in den kommenden Tagen vermutlich in Geduld üben. Mit dem Ferienbeginn in insgesamt acht Kantonen sowie in mehreren deutschen Bundesländern drohen vor allem auf der Nord-Süd-Achse Staus, wie Viasuisse am Donnerstag mitteilte. Die SBB sehen sich gerüstet.
Mit ersten Behinderungen auf der Fahrt in den Süden wird bereits am Freitag gerechnet. Bis Ende Juli sind laut der Verkehrsprognose für den Sommer jeweils besonders der Freitag- und Samstagabend davon betroffen. Zu Wartezeiten könne es aber auch unter der Woche kommen. Mit der ersten Rückreisewelle in Richtung Norden sei am Wochenende vom 11. und 12. Juli zu rechnen. Bis Anfangs September drohten dann jeweils insbesondere am Freitag und am Samstag Staus in Folge von Verkehrsüberlastung. Ausser auf beiden Seiten des Gotthards werden auf den Autobahnen A1 zwischen Zürich und Bern, auf der A2 vor den Grenzübergängen Basel und Chiasso, der A9 zwischen Martigny und Lausanne, der A13 zwischen Chur und Rothenbrunnen sowie vor beiden Portalen des San Bernardino-Tunnels mit Staus gerechnet. Ein hohes Verkehrsaufkommen und entsprechende Wartezeiten werden auch auf einigen Hauptstrassen im Alpenraum, in der Zentralschweiz sowie an den Grenzübergängen nach Deutschland und Italien erwartet.
Mit einem speziellen Ansturm rechnen die SBB nicht. „Wir haben ausreichend Kapazitäten“, sagte SBB-Sprecher Roland Binz. Die Passagiere verteilten sich aber besser über den Tag, so gebe es weniger Pendler am Morgen dafür mehr Tagesausflügler.
Die Flughafen Zürich AG rechnet erst in rund zwei Wochen mit einem Grossansturm. Dann beginnen nämlich die Sommerferien im Kanton Zürich, wie Sprecher Marc Rauch sagte. Bereits am kommenden Wochenende ist Sommerferienstart in vier Kantonen und vier Halbkantonen. (AP)
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