Frankfurt/Main – Der Body-Mass-Index (BMI) ist ein von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlener Wert zur Bestimmung von Übergewicht. Dabei wird das Gewicht ins Verhältnis zur Größe eines Menschen gesetzt. Konkret berechnet sich der BMI folgendermaßen: Das Gewicht in Kilogramm wird durch das Quadrat der Körpergröße in Metern geteilt.
Nach den WHO-Kriterien gilt ein Mensch mit einem BMI zwischen 18,5 und 24,9 als normalgewichtig. Dementsprechend werden Menschen mit einem unter 18,5 liegenden Wert als untergewichtig eingestuft. Ab 25 gilt man als übergewichtig. Damit steigt auch das Risiko für Folgeschäden wie Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen. Ab einem BMI von 30 sprechen die Fachleute gar von krankhafter Fettsucht (Adipositas).
Allerdings stellt der BMI nur einen Richtwert dar und sagt beispielsweise nichts über die Zusammensetzung des Körpergewichts aus Muskel- und Fettgewebe oder die Verteilung des Fetts aus. Außerdem wird kritisiert, dass weder Alter noch Geschlecht berücksichtigt werden. Zunehmend betonen Experten zur Bewertung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch die Bedeutung des Bauchumfangs.
http://www.who.int/bmi/index.jsp (AP)
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