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London – Gestillte Kinder haben im späteren Leben bessere Aufstiegschancen. Eine britische Langezeitstudie ergab für sie im Vergleich zu Babys, die mit der Flasche ernährt werden, eine um 41 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit für einen sozialen Aufstieg. Und je länger die Kinder an die Mutterbrust kamen, desto stärker war dieser Trend.
Insgesamt untersuchten die Sozialmediziner der Universität Bristol mehr als 1.400 Engländer und Schotten, die zwischen 1937 und 1939 in verschiedenen städtischen und ländlichen Regionen zur Welt gekommen waren. Je nach Wohnort wurden 45 bis 85 Prozent der Kinder gestillt. Einkommen der Eltern, Geschwisterzahl oder soziale Klasse hatten jedoch keinen Einfluss darauf, ob ein Kind gestillt wurde oder nicht.
Die Forscher vermuten in der Zeitschrift „Archives of Disease in Childhood“, dass Stillen – neben der langfristigen Gesundheit – die Gehirnentwicklung fördert und damit die Berufsaussichten verbessert. Möglich sei zudem, dass Stillen sich auch auf die soziale Entwicklung positiv auswirke.
(Quelle: „Archives of Disease in Childhood“, Online-Vorabveröffentlichung)
(AP)
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