Aktuelle Nachrichten – Unternehmen
08.09.2008
Stuttgart – Die baden-württembergische Landesregierung hat die geplante Schließung von Call-Centern der Telekom kritisiert. Staatsminister Wolfgang Reinhart sagte am Montag in Stuttgart nach einem Treffen mit Vertretern der betroffenen Kommunen, des Betriebsrats und der Gewerkschaft ver.di, dass Unternehmen habe die Chance verpasst, die Zusammenlegung zu begründen. Die Landesregierung erkenne aber grundsätzlich die Notwendigkeit an, die Wettbewerbsfähigkeit im Rahmen der Globalisierung erhalten zu müssen.
Laut Angaben des Betriebsrats und der Gewerkschaft arbeiteten alle Call-Center in Baden-Württemberg profitabel, berichtete der CDU-Politiker. „Deshalb stellt sich die Frage, ob die geplante Zentralisierung tatsächlich effizienter und kundennäher sein wird.“ Die Telekom will in den nächsten zwei Jahren bundesweit 53 Call-Center in 39 Städten schließen. Allen 8.000 betroffenen Beschäftigten sollen gleichwertige Jobs an den 24 verbleibenden Standorten angeboten werden. (AP)
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Schlagworte
An einem Ende der Leitung sitzt immer ein Profi
(25.08.2012)
Ver.di will gegen Schließung von Telekom-Call-Centern vorgehen
(24.08.2008)
Telekom legt neue Vorschläge für Konzernumbau vor
(24.04.2007)
Telekom und ver.di setzen Verhandlungen über Ausgliederung fort
(24.04.2007)
Entscheidung über Stuttgarter Bahnhofsumbau nicht vor Juni
(23.04.2007)
Keine Annäherung im Tarifstreit der Telekom in Sicht
(21.04.2007)
Ver.di droht Telekom mit Streik
(21.04.2007)