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Sonderkommission fehlt heiße Spur Suche nach Augsburger Polizistenmörder geht weiter

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01.11.2011

Augsburg – In Augsburg wird weiter mit Hochdruck nach dem Polizistenmörder gefahndet. Eine 40-köpfige Sonderkommission suche mit Hochdruck nach dem Todesschützen und seinem Komplizen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen auf dapd-Anfrage. Es seien bislang über 200 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen.

Der Täter hatte am Freitag im Augsburger Siebentischwald einen 41 Jahre alten Polizisten erschossen und dessen 30 Jahre alte Kollegin verletzt. Die beiden unbekannten Männer flüchteten mit einem Motorrad vor der Polizeikontrolle. Am Tatort fanden Beamte bei einer Suchaktion später die Schusswaffe, das Motorrad wurde in Ingolstadt sichergestellt.

Polizisten durchkämmten am Montag erneut die nahe Umgebung des Tatorts. Sie suchten insbesondere nach weggeworfenen oder verlorenen Gegenständen gesucht, wie die Polizei mitteilte.

Zudem seien Polizei- und Feuerwehrtaucher an einem Stauwehr des Lech, dem Hochablass, sowie der benachbarten Kanustrecke im Einsatz gewesen. Allerdings sei dort unabhängig von einem konkreten Verdacht gesucht worden, hieß es.

Viele Hinweise zum Motorrad der Täter

Die meisten der bislang eingegangenen Hinweise aus der Bevölkerung nehmen den Angaben zufolge Bezug auf das Motorrad der Täter. Vereinzelt sei auch die schwarze Reisetasche, die einer der Täter bei sich haben soll, Gegenstand der Informationen gewesen, teilte die Polizei mit.

Konkrete Erkenntnisse über die Täter hätten sich aus den Hinweisen jedoch nicht ableiten lassen. Die Polizei ruft die Bevölkerung weiter zur Mithilfe auf. Insbesondere Hinweise auf Personen mit "schuss- und fluchttypischen" Verletzungen seien für die Ermittlungen wichtig. In der Sonderkommission "Spickel" sind nach wie vor mehr als 40 Beamte mit der Aufklärung des Mordes beschäftigt.

(dapd)

 

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