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Traditionelles Pfingsttreffen Sudetendeutsche wollen Gedenktag für Vertriebene notfalls nur in Bayern

DAPD

28.05.2012

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer und Sudetendeutsche in Tracht. Foto: Timm Schamberger/dapd
Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer und Sudetendeutsche in Tracht.

Foto: Timm Schamberger/dapd

Flagge zeigen: Für Vertriebene ist das Wort "Heimat" anders besetzt.
Flagge zeigen: Für Vertriebene ist das Wort "Heimat" anders besetzt.

Foto: Timm Schamberger/dapd

Nürnberg – Im Ringen um einen nationalen Gedenktag für die Opfer der Vertreibung sollte der Freistaat Bayern nach Einschätzung der Sudetendeutschen mit gutem Beispiel vorangehen. "Ich habe vorhin noch dem Ministerpräsidenten, und er hat das glaube ich auch dankbar aufgenommen, einfach gesagt: Wenn der Bund nicht mitmacht, wenn er Probleme hat, wenn er bei der Umsetzung Schwierigkeiten sieht, dann gehen wir doch und machen so etwas nur in Bayern und fangen von hieraus an, wiederum ein Signal zu setzen", sagte der Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Franz Pany, am Pfingstwochenende dem Bayerischen Fernsehen.

Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer hatte zuvor auf dem Sudetendeutschen Tag in Nürnberg angekündigt, sich beim Koalitionsgipfel am 4. Juni für einen bundesweiten Gedenktag für Vertriebene einzusetzen. (dapd)

 

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