Das vernetzte bargeldlose Sparschwein und eine eigene Maestro-Card für Kinder ab 7 Jahren

Die Credit Suisse (Schweiz) bietet ein vernetztes, bargeldloses "Sparkässeli" an. Mit speziellen Apps können Kinder unter 12 Jahren sparen und bezahlen und bereits mit 7 Jahren eine Maestro-Karte bekommen.

Die zweitgrößte schweizerische Privatbank, die Credit Suisse, stellt seit dem 4. September ein bargeldloses Sparschweinchen zur Verfügung: Das Digipigi für Kinder unter 12 Jahren. Es richtet sich an Kinder der CS-Kunden.

Das finanzpädagogische Konzept dahinter beruht auf einem Banking-Paket mit dem Namen „Viva Kids“. Dabei kommunizieren spezielle Apps – eine für die Eltern, eine für die Kinder – mit dem Sparschwein. Sie zeigen an, wann Geld eingeworfen wurde.

Damit soll den Kids mit Hilfe spezieller Smartphone-Apps eine eigene Finanzplanung in kleinem Rahmen ermöglicht werden. Die Kinder können sich eigene Sparziele setzen und in diesem Rahmen ab sieben Jahren eine eigene Maestro-Karte bekommen.

Münzen werden nicht wieder herausgegeben

Eltern können ein tägliches Limit setzen, sie werden über jeden Einsatz der Karte ihres Kindes zeitnah elektronisch informiert. Das berichten die „Goldseiten“ in ihren Vertraulichen Mitteilungen. Dabei müssen Vater oder Mutter Kunden der Credit Suisse sein.

Auf das Kindersparkonto zahlt die Bank 5 Prozent Zinsen bis 1.000 Franken und 1 Prozent bis 25.000 Franken. Überweisungen aus dem Elternhaus sind gratis, das Transaktionskonto wird mit 1 Prozent verzinst.

Die Apps bestehen aus einem Spar- und einem Transaktionskonto für die Kinder. Das Sparkässeli kann Münzen aufnehmen. Der Wille der Bank ist, dass diese zwingend auf dem Konto des Kindes landen und nicht wieder herausgegeben werden können.

Studien sollen ergeben haben, dass „bis zu 90 % der Eltern diesem Kontomodell für ihre Kinder zustimmen dürften“, schreiben die Vertraulichen Mitteilungen. So legten die Eltern Wert darauf, dass die Kinder auch „den Umgang mit bargeldlosen Werten üben und lernen können“.

Digipigi – Viva Kids World

Nach Angaben des Hightech-Unternehmen Zühlke (Schlieren in der Schweiz) ist dies das erste elektronische Spielzeug, das seit Jahren in der Schweiz hergestellt wurde. CS-Marketingchef Tarkan Özküp erklärt:

In Digipigi steckt unheimlich viel Herzblut der Credit Suisse. Das Produkt liegt uns sehr am Herzen und wir sind stolz auf das Resultat, das wir präsentieren können“

Die App für die Kinder kann auch als Nachtlampe, Uhr und Wecker dienen, dem Kind zum Geburtstag gratulieren. Sie meldet sich über Mimik und Geräusche, wenn Geld reinkommt. Für das Ausland ist das Sparschweinchen nicht gedacht, die Rechte liegen bei der Credit Suisse.

Die dazugehörige Webseite Viva Kids World“ gibt Eltern und Kindern umfassende Informationen zu Digipigi und dem Thema Geld.