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Telekom-Manager Eick verteidigt umstrittene Ausgliederung

DAPD

18.04.2007

Köln – Die Deutsche Telekom hat die geplante Ausgliederung von 50.000 Mitarbeitern gegen Kritik der Gewerkschaft ver.di verteidigt. Das Unternehmen könne nicht 60 Euro für eine Arbeitsstunde bezahlen, die extern für 30 Euro angeboten werde, sagte Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick am Mittwoch im ARD-Morgenmagazin. Gegen Streiks würde die Telekom demnach juristisch vorgehen.

Eick äußerte sich vorsichtig optimistisch zu den Erfolgsaussichten für die Gespräche mit ver.di. Auf die Frage nach möglichen Fehlern des Managements sagte Eick: „Natürlich hat man auch Fehler gemacht, und vielleicht hat man auch zu hohe Tarifverträge in der Vergangenheit abgeschlossen.“ Jetzt müsse man nach vorn blicken. Die Tarifpartner hätten bis Ende April Zeit, eine Lösung zu finden. Dem Manager zufolge ist auch ein Verkauf der betroffenen Unternehmensteile eine Option.

In den Tarifverhandlungen um die geplante Ausgliederung hatten sich Konzern und Gewerkschaft am Dienstag gegenseitig Ultimaten gesetzt. Die Große Tarifkommission von ver.di beantragte allerdings noch nicht die Urabstimmung über einen flächendeckenden Streik. (AP)

 

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