Foto: Angelina Ströbel/Pixelio
Frankfurt/Main (apn) Deutschland rüstet sich für den Sturm. Ab dem Nachmittag soll Tief „Xynthia“ im Westen, höheren Mittelgebirgslagen und den Alpen Sturmböen bringen, im Westen und Südwesten sogar orkanartige Böen. Von der Iberischen Halbinsel kommend zieht das Tief mit seinem Zentrum vom Ärmelkanal entlang der Nordseeküste in Richtung Schleswig-Holstein. An seiner Flanke erfasst ein Sturmfeld den Südwesten und Westen, das sich im weiteren Verlauf vor allem über den den Mittelgebirgsraum ostwärts ausweitet.
Der Deutsche Wetterdienst warnt im Westen und Südwesten vor orkanartigen Böen mit Windgeschwindigkeiten von 110 Stundenkilometern (Stärke 11); im Alpenraum bestehe die Gefahr von unwetterartigen Böen zwischen 100 und 120 Stundenkilometern, auf exponierten Gipfeln auch Böen über 120 Stundenkilometer (Stärke 12).
Gleichzeitig ist im Mittelgebirgsraum Dauerregen möglich. Später im Tagesverlauf und in der Nacht zum Montag geht im Norden und in höheren Mittelgebirgslagen der Niederschlag zunehmend in Schnee über. Oberhalb von 600 Metern bilden sich dann in exponierten Berglagen auch Schneeverwehungen, wie die Meteorologen vorhersagen. (AP)
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