Aktuelle Nachrichten – Medizin
11.01.2010
Foto: sassi/Pixelio
Halle (apn) Immer mehr Patienten nutzen das Angebot von Internet-Apotheken. Um nicht auf die Nase zu fallen, sollten Kunden vorab prüfen, ob wichtige gesetzliche Vorgaben eingehalten werden. Dazu zählen nach Angaben der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt unter anderem Hinweise auf die Widerrufs- und Rückgaberechte sowie Telefonnummer und Anschrift. Auch müssen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen abspeicherbar sein, um diese im Streitfall auch später noch nachlesen zu können.
Geschaut werden sollte zudem danach, ob eine Beratung angeboten wird, zu der auch Internet-Apotheken verpflichtet sind und ob diese in deutscher Sprache angeboten wird. Auch der Umgang mit den persönlichen Daten bei der Bestellung ist ein wichtiges Thema. Ob diese beispielsweise zu Werbezwecken verwendet werden, ist demnach der jeweiligen Datenschutzerklärung zu entnehmen.
Suchmaschinen im Internet können beim Preisvergleich von Arzneimitteln verschiedener Versandapotheken helfen. Möglich ist nach den Angaben eine mitunter deutliche Ersparnis. In der Regel fallen Versandkosten an, die die Ersparnis gegebenenfalls aber auch wieder wettmachen können. Vorsicht walten lassen sollten Verbraucher bei der Bestellung von Arzneimitteln aus Fernost oder Übersee. Es bestehe die Gefahr, dass gefälschte, nicht zugelassene oder falsch dosierte Arzneimittel geliefert würden. (AP)
Immer mehr gefälschte Medikamente im Umlauf
(07.12.2009)
Klinische Studien im Kreuzfeuer
(21.12.2008)
Hohe Arbeitslosigkeit – hoher Verbrauch an Arzneimitteln
(25.08.2008)
Johanniskraut: Licht für die Seele
(17.04.2008)