Foto: dapd/Jens Schlueter
Berlin – Hitze kann für Mensch und Tier zu einer erheblichen Belastung werden. Vor allem älteren Menschen und Kindern drohen ernst zunehmende gesundheitliche Gefahren, wenn sie sich nicht vor hohen Temperaturen schützen. Flüssigkeitsmangel, eine Verschlimmerung bestehender Krankheiten oder Hitze-Krämpfe können aber jedermann ereilen. Im schlimmsten Fall drohen gar eine Hitze-Erschöpfung oder ein Hitzschlag, der tödlich enden kann. Ein paar einfache Verhaltensweisen schützen vor Hitze.
Experten der Hamburger Asklepios Kliniken etwa raten dazu, bei hohen Temperaturen luftige Kleidung zu tragen, sich so viel wie möglich in kühlen Räumen aufzuhalten und ungewohnte körperliche Anstrengung zu vermeiden. Sich der prallen Sonne auszusetzen, sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Andernfalls sollte eine helle Kopfbedeckung getragen werden.
Leichte Kost entlastet den Körper
Eine verlängerte Mittagspause (Siesta) hilft dabei, die Hitze zu verdauen. Auch leichte Kost wie Gemüse, Fisch oder Obst entlastet den Körper. Besonders wichtig ist es, mehr zu trinken als sonst. "Immer über den Durst" trinken, heißt die Regel der Experten, aber keinen Alkohol.
Weil der Körper bei Hitze mehr Natrium verbraucht, ist es außerdem ratsam, natriumreiches Mineralwasser zu trinken und sich eine Extraprise Kochsalz zu gönnen, raten Mediziner. Natrium reguliert unter anderem den Wasserhaushalt im Körper und spielt eine wichtige Rolle beim Zusammenziehen der Muskeln einschließlich des Herzens.
ADAC: Kinder und Tiere nie im Auto zurücklassen
Generell gilt: Kinder oder Haustiere sollten bei Hitze niemals in einem geparkten Auto zurückgelassen werden. Laut ADAC kann sich die Luft in einem geparkten Wagen bis auf 60 Grad erhitzen. Mögliche Folgen für Insassen sind Kreislaufschwäche und Herz-Rhythmus-Störungen. dapd
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