Das gibt’s doch gar nicht: Die Top 5 der kuriosesten Partnerbörsen

Online-Partnerbörsen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Das bedingt, dass die Welt der Partnerbörsen immer vielfältiger und verrückter wird. Gerade diese Vielfalt bringt einige amüsante Fälle mit sich.

Längst ist das Internet zum wichtigsten Medium für die Partnervermittlung geworden. Entscheidend sind häufig die präzisen Algorithmen, die berechnen, welche Mitglieder wohl am besten zueinander passen. Doch nicht alle Partnerbörsen setzen auf hochwissenschaftliche Berechnungsmethoden. Einige bauen auf eine verbindende Eigenschaft ihrer Nutzer und versuchen damit eine eigene Marktlücke zu erobern. Dabei gibt es sehr spezielle und skurrile Fälle – und diese haben durchaus einen gewissen Unterhaltungswert. Im Folgenden finden Sie unsere Top 5 der kuriosen Partnerbörsen.

Platz 1: Die mittlere Ästhetik

Nicht jeder Mensch kann so gut aussehen, wie dies in der Werbung bekannter Modelabels und Partnerbörsen immer wieder suggeriert wird. Während auf diesen Seiten die große Überraschung meist erst beim wirklichen Treffen folgt, liegen die Erwartungen auf der Seite http://www.theuglybugball.com deutlich geringer. Die Börse wirbt gezielt damit, den ästhetischen Durchschnitt zu vermitteln und greift das Thema mit einem nicht zu bestreitenden Humor auf. So spielen beide Seiten von Anfang an mit offenen Karten, was das eine oder andere Missverständnis vielleicht direkt ausschließt. Da es bislang kein vergleichbares Angebot im World Wide Web gab, stellt The Ugly Bug Ball in dieser Hinsicht eine absolut liebenswerte Besonderheit dar.

Platz 2 und 3: Gott als Kuppler?

Besonders gläubige Singles trifft man auf christliche Partnersuche. Neben der Frömmigkeit seiner Schäfchen betont der Anbieter, dass die Mitglieder der Website heiraten und sich nicht nur verlieben wollen. Und wie war das noch mal mit „Wahre Liebe wartet“? Bis zur Ehe? Scheinbar ist auch Zurückhaltung nicht unbeliebt. So hat die Seite mittlerweile mehrere tausend Nutzer und rühmt sich mit vielen Vermittlungserfolgen. Hat da vielleicht Gott seine Hand im Spiel? Oder ist der Glaube ganz profan eine Gemeinsamkeit, die die Zielgruppe der Seite zusammenschweißt? Auf jedem Fall besetzt der Anbieter mit seiner religiösen Partnerbörse eine klare Marktlücke. Ein ähnliches gottesfürchtiges Konzept verfolgt himmlisch plaudern.

Platz 4 und 5: Partnerbörsen für skurrile Vorlieben

Ein Teil der Partnerbörsen ist inzwischen gezielt auf kuriose Vorlieben bestimmter Menschen abgestimmt.

Die Seite https://www.rubensfan.de trägt diese Besonderheit bereits schon im Namen und macht damit auf sich aufmerksam. Im Mittelpunkt der Namensgebung steht der flämische Maler Peter Paul Rubens, auf den der Begriff der sogenannten Rubensfigur zurückgeht, die einen eher fülligen Körperbau beschreibt. Genau diese Singles möchte der Anbieter in der Folge gezielt zusammenbringen. Es ist absolut zu begrüßen, dass somit endlich die passende Plattform dafür geschaffen wurde.

Die Liebe breitet sich nicht unbedingt stringent innerhalb einer Altersklasse aus. Manchmal überspringt sie eine ganze Generation. Da es auf normalen Singlebörsen unter Umständen schwer wäre, Menschen mit der gleichen Einstellung zu treffen, wurde die Seite http://www.reif-trifft-jung.de ins Leben gerufen. Hier sind die Vorlieben beider Altersklassen bereits von Beginn an bekannt, was eine denkbar gute Voraussetzung für eine harmonische Beziehung ist. Aus diesem Grund konnte diese generationenverbindende Plattform schon tausende Mitglieder gewinnen.

Fazit

So vielfältig wie die Menschen und ihre Vorlieben sind, ist inzwischen auch die Welt der Partnerbörsen. Abseits der großen und bekannten Seiten gibt es nahezu für jede Passion die richtige Kontaktbörse. (pl)

Siehe auch:

Sie verliebten sich, weil sich ihre Blindenhunde verliebten

Sozialpsychologe über die Liebe: „Es gibt eher einen Hässlichkeits-Vermeidungs-Mechanismus“

China: Zwei bezahlte Tage „Sonderurlaub“ zur Partnersuche

 

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