Einkaufen bequem von zu Hause geht auch mit Nahrungsmitteln

Bei Kleidung, Deko-Artikeln oder Schmuck ist es schon allgegenwärtig: Das Einkaufen im Internet. Selbst neue Möbel kann man inzwischen bequem vom Sofa aus konfigurieren und bestellen. Doch das geht auch mit Nahrungsmitteln!

Wie das gehen soll? Genauso wie wenn Sie online ein T-Shirt bestellen: Sie bestellen, der Händler nimmt die Waren aus ihrem digitalen Warenkorb und packt sie ein Paket, das er dann zu Ihnen nach Hause schickt. Doch bei Nahrungsmittel gibt es einen zusätzlichen Aspekt: Die Haltbarkeit der Produkte.

Besonders empfindlich sind Dinge wie Obst und Gemüse oder Kühlwaren, denn welcher Paketzusteller fährt schon mit Kühllastern?

Aber mal etwas anderes. Wenn es der Pizzaservice von nebenan schafft, binnen 20 Minuten eine frisch gemachte, dampfend heiße Pizza zu liefern, warum sollte ein großer Online-Lebensmittel-Händler das nicht auch schaffen? – Nur eben ohne Pizza …

Dieses Konzept scheint aufzugehen, doch wer traut sich an diese logistische Meisterleistung? DHL zum Beispiel. Mit Allyouneedfresh hat der Paketzusteller den größten Lebensmittelmarkt im Internet geschaffen und die Kunden sind begeistert.

Einer der es wissen muss und schon viele Online-Supermärkte ausprobiert hat ist Jürgen U. aus Herrieden (Kreis Ansbach, Bayern). Aufgrund einer Gehbehinderung ist es im unmöglich „wie normale Menschen“ in den Supermarkt zu gehen und so hat er nach eigenen Angaben alle vorhandenen Anbieter ausprobiert. Sein Fazit: „All You Need ist in allen Kategorien mit Abstand der Beste. Vielen Dank dafür“

Ob der besagte Markt wirklich der Beste ist, wagen wir nicht beurteilen, doch die Nutzer sind sich einig. Sie geben dem Unternehmen, das übrigens direkt zur Deutschen Post DHL gehört, durchschnittlich 4,8 von 5 Sternen.

Keine Tiefkühlpizza auf den Deutschen Inseln – Der Versand per Schiff dauert zu lange

Objektiv gesehen sind jedoch ganz andere Aspekte wichtig. Bei Onlinebestellungen von frischen oder (tief-)gekühlten Waren darf die Kühlkette nicht unterbrochen werden. Aus diesem Grund müssen Nahrungsmittel entweder entsprechend verpackt oder in einem Kühlfahrzeug transportiert werden bzw. sind in bestimmten Regionen nicht verfügbar.

Die großen Städte wie Berlin, München, Düsseldorf oder Hamburg stellen logistisch gesehen nur kleine Herausforderungen dar. Die wirklich „Problemzonen“ stellen die ländlichen Gebiete dar, in denen die Entfernung zwischen Paketzentrum und Zielort größer wird.

Nahezu unmöglich ist dagegen die Lieferung von (tiefgekühlten) Nahrungsmitteln auf die Deutschen Inseln – Hubschrauber oder Drohnen zur Paketzustellung sind bei der Post bisher nur in Forschungsprojekten im Einsatz.

Bereits seit 2013 verfolgt DHL Paket zusammen mit der RWTH Aachen ein eigenes Forschungsprojekt, um den Transport von Waren per Paketkopter in „geografisch schwer zugänglichen Gebieten“ zu erproben. Natürliche Barrieren wie Berge oder offenes Wasser sind für die unbemannten Flugobjekte keine Hindernisse – die Vorschriften in Deutschland schon eher…

Konkrete Einsatzgebiete waren Bonn (2013), die Nordseeinsel Juist (2014) und Reit am Winkl in den bayerischen Alpen (2016).

Doch bis es so weit ist, dass die Paketkopter über Deutschland schweben, müssen Bewohner der Deutschen Inseln weiterhin zu Fuß – bzw. per Boot – zum Einkaufen fahren. Daran kann auch ein Lebensmittelmarkt im Internet nichts ändern. Auch nicht wenn er eine deutlich größere Warenauswahl hat als alle gewöhnlichen Supermärkte … Noch nicht …

Verschiedene Sprachassistenzsysteme wie Amazon Echo erleichtern schon heute den Einkauf erheblich. Doch wussten Sie, dass auch unsere Haustiere diesen Trick schon gelernt haben?

Dieser Papagei aus Großbritannien bestellte einfach mit Hilfe von Alexa ein Geschenk für sein Frauchen.

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