Wie kann ich bei meinem Kredit bares Geld sparen?

Soll 2017 Ihr Jahr werden, in dem endlich die neue Wohnzimmer-Schrankwand realisiert werden soll? Oder soll die langersehnte neue Einbauküche endlich feierlich Einzug halten? Oder wie wäre es, unter die …

Soll 2017 Ihr Jahr werden, in dem endlich die neue Wohnzimmer-Schrankwand realisiert werden soll? Oder soll die langersehnte neue Einbauküche endlich feierlich Einzug halten? Oder wie wäre es, unter die ständigen Mucken und regelmäßigen Werkstattbesuche des in die Jahre gekommenen fahrbaren Untersatzes einen Schlussstrich zu ziehen?

Die Wunschliste vieler deutscher Haushalte ließe sich beliebig fortsetzen, wenn es darum geht, frischen Wind in den eigenen Lifestyle wehen zu lassen.

Doch nicht jeder hat gleich die nötige Kaufsumme komplett angespart und ist auf eine frische Geldspritze der Hausbank oder einer der vielen Kreditvermittler und -institute im Netz angewiesen. „Wenn ich schon eine beträchtliche Summe aufwende, dann sollen nicht noch unnötige Zusatzkosten und Gebühren auf mich zukommen“, mag sich da mancher mit Recht denken.

Denn: Mit Augenmaß lässt sich so mancher Euro bei Inanspruchnahme eines Konsumentenkredits sparen.

Auf Zweckgebundenheit verzichten

So können einige freiwerdende Geldmittel in Zeiten anderweitig verwendet werden, in denen viele deutsche Banken durch Senkung ihrer Kreditzinsen in den vergangenen Monaten ohnehin ein günstiges Konsumklima geschaffen haben.

Neu gezimmerte Spezialprodukte wie Auto- oder Wohnkredite etwa bieten dabei nicht selten zusätzlich noch einen besonderen Spar-Anreiz: Zwar ist ihre Verwendung im Gegensatz zum klassischen Ratenkredit an einen bestimmten Verwendungszweck gekoppelt, dessen Erfüllung von den Banken durch eingeforderte Nachweise und Belege überprüft wird. Jedoch kann sich hier eine sorgsame Abwägung darüber lohnen, ob eine Zweckgebundenheit nicht doch in Kauf genommen werden könnte. Denn meist sind die Produkte nicht unerheblich preiswerter als übliche Ratenkredite.

Wer nicht vergleicht, hat schon Geld verschenkt

Derzeit scheint für Verbraucher – ob zweckgebunden oder nicht – ein Ratenkredit so günstig wie schon lange nicht mehr, wenn verschiedene Angebote im Hinblick auf etwaige versteckte Kosten und Gebühren miteinander verglichen werden.

Gleich eine ganze Reihe von Online-Portalen im Netz hat sich darauf spezialisiert, je nach

– Darlehenssumme
– Effektivzinssatz
– Laufzeit

das jeweils günstigste Angebot aus einer für den Laien undurchschaubar gewordenen Vielzahl an Angeboten herauszufiltern.

So können bequem Ratenkredite vergleichen werden, ohne wie früher von Bank zu Bank laufen zu müssen. Laut einer Studie nutzen bereits 57 Prozent der Verbraucher Online-Vergleichsportale zur Information, bevor sie einen Kredit abschließen.

Der Interessent erhält mit wenigen Klicks eine transparente Übersicht, aus der je nach Kreditanfrage die monatliche Belastung anschaulich aufgelistet erscheint. Dabei lässt sich auch mit Hilfe eines Rechners gleich ermitteln, was die Umschuldung eines laufenden Kredits oder gar eines bestehenden und oftmals überteuerten Dispos in ein besseres Angebot bringen würde.

Das Sparpotenzial ist riesig, wenn Profis vergleichen. Denn sie wissen, dass es bei einem objektiven Vergleich allein auf den effektiven Zinssatz als einzigem Kriterium ankommt. Nur der effektive Jahreszins beinhaltet tatsächlich die Gebühren, die mit der Bereitstellung und Vergabe des Kredites entstehen. Sollzinssätze dagegen geben nur alle Zinsen und mit diesen in Zusammenhang stehenden Kosten an, die vom Kreditnehmer an die Bank zu entrichten sind.

Auf diese Weise haben die sogenannten „Schaufensterzinsen“ keine Chance, die einen überaus günstigen Zinssatz suggerieren, jedoch versteckte Gebühren und Aufschläge verschweigen. Zudem hängen sie letztlich von der Bonität des Kunden ab und sind nur einem engen Kundenkreis mit höchster Zahlungsfähigkeit vorbehalten, sollen aber alle Kunden anlocken – nach www.vorsprung-online.de eine Irreführung der Verbraucher.

Die gesamte Dienstleistung ist für den Kunden kostenfrei, die Portale finanzieren sich ausschließlich durch Werbung und Vermittlungsprovision der Kreditanbieter.

Mehr noch: Oftmals lassen sich bei Vertragsabschluss noch besonders günstige Konditionen über die jeweiligen Kooperationspartner erzielen, wie https://www.blitz-kredite.com/ ergänzend bemerkt.

Kredit clever gemeinsam beantragen

Berufstätige Ehepaare können bei gemeinsamem Kreditantrag dadurch zusätzlich Kosten einsparen, dass sich bei Kreditanfrage die Chancen auf Zinsverbilligungen durch höhere Kreditwürdigkeit und damit verbundener Bonität maßgeblich erhöhen.

So haben Auswertungen ergeben, dass die Zinsen sogenannter „Paarkredite“ durchschnittlich um acht Prozent günstiger liegen, als dies bei Ratenkrediten von Einzelpersonen der Fall ist.

Voraussetzung dafür ist jedoch, dass keiner der beiden berufstätigen Eheleute über einen negativen Schufa-Eintrag verfügt und die Bank auch tatsächlich ihre Kreditvergabe von Bonitätskriterien und Anzahl der Kreditnehmer abhängig macht.

Laufzeiten verkürzen und Geld sparen

Gängiger Klassiker, an der Zinsschraube zu eigenen Gunsten zu drehen, ist und bleibt eine Verkürzung der Kredit-Laufzeit. Denn mit jedem Monat fallen Zinsen an, die bei einer Verkürzung der Kreditlaufzeit entfallen und das eigene Haushaltsbudget entlasten.

Hier gilt es zwischen eigenem finanziellen Spielraum und maximaler aufzuwendender Gesamtkreditsumme – also der Summe aus Kreditbetrag und Zinsen – mit Augenmaß abzuwägen.

Denn: Je schneller ein Kredit zurückgezahlt wird, umso günstiger ist er. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass bei längerer Laufzeit der Verbraucher jeden Monat nur einen entsprechend geringen Betrag an die Bank zurückzahlt, die fälligen Zinskosten sich jedoch durch die lange Rückzahlungsdauer jedoch auf einen hohen Betrag summieren. Und das bei in beiden Fällen gleichem effektiven Jahreszins, im Vergleich jedoch zu verkürzter Rückzahlungs-Phase. Hier lässt sich bares Geld sparen, wenn ein entsprechend höherer monatlicher Abzahlungsbetrag gewählt wird.

Dabei steht die Erhöhung des monatlichen Tilgungsbetrags in keinem proportionalen Verhältnis zur Zinsersparnis und macht sich in der Differenz nur vergleichsweise bescheiden bemerkbar.

Mit anderen Worten: Bei geringfügiger Anhebung der Monatsrate erhöht sich der eingesparte Zinsaufwand ungleich höher.

Zudem wird durch Laufzeit-Verkürzung die Gefahr von versteckten Zinsfallen umgangen, bei der eine nachträgliche Verlängerung der Kreditlaufzeit mit einer Erhöhung des Effektivzinssatzes und damit des Zinsaufkommens einhergeht.

Für den Fall der Fälle: Auf Sondertilgungs-Option bestehen

Um dem Auflaufen von Zinsen bei Bedarf einen Riegel vorschieben zu können, sollte bei Vertragsabschluss auch auf eine Sondertilgungsklausel geachtet werden, die bei unveränderter Laufzeit die Restschuld und damit die Kreditlaufzeit reduziert.

Denn unverhofft kommt oft, wie Fälle von Sonderboni vom Chef, Abfindungen oder unerwarteten Erbschaften von Oma und Tante vielfach beweisen.

Da einige Banken für Sondertilgungen Zinsausfallgebühren in Rechnung stellen, sollte nur dasjenige Kreditinstitut in Frage kommen, in dessen Gebührenordnung ausdrücklich die Option auf gebührenfreie Sondertilgung vermerkt ist. Hier kann sich der Blick aufs Kleingedruckte für den Fall durchaus lohnen, dass unerwarteter Geldregen ins Haus steht.