Wuppertal – Für alle Verbraucher, die ihren Energieverbrauch im Haushalt senken und damit einen Beitrag zum Klimaschutz leisten wollen, hat die Energieagentur Nordrhein-Westfalen einige Tipps aufgelistet:
- Ganz oben auf der Liste steht der Kühlschrank, bei dem bereits gespart werden kann, wenn seine Kühlschlangen der Rückseite gut belüftet sind: „Eine verstopfte Belüftung erhöht den Energieverbrauch um bis zu zehn Prozent.“ Deshalb sollte der Kühlschrank möglichst regelmäßig von der Wand abgerückt und die Rückseite gesäubert werden.
- Schnellkochtöpfe seien die optimale Wahl für Gerichte, die lange garen müssten. 30 bis 50 Prozent Energie könne man mit ihnen sparen. „Immer die richtige Topfgröße wählen.“ Bei Töpfen, die einen unebenen Boden haben, könne sich die Garzeit um bis zu 40 Prozent verlängern. Grundsätzlich gelte: „Kochen mit Erdgas ist effizienter als mit Strom.“
- Während der Heizperiode sollten nachts Rollläden, Fensterläden und Vorhänge geschlossen werden: „Bis zu 15 Prozent der Heizenergie können dadurch eingespart werden.“ Um bis 40 Prozent steige dagegen der Energiebedarf, wenn Heizkörper mit Gardinen verhängt beziehungsweise mit Möbeln verstellt werden.
- Regelmäßiges Lüften und richtiges Heizen seien mindestens ebenso wichtig: „Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizenergie.“ Als Richtwerte gelten für Wohn- und Arbeitsräume 20 Grad, für Küche und Schlafzimmer 18 und für den Flur sogar nur 15 Grad.
- Immerhin zehn Prozent der Energiekosten im Haushalt entfallen auf die Warmwasserbereitung. Statt eines Boilers oder eines Durchlauferhitzers sollte warmes Wasser mit der Heizungsanlage erzeugt werden. Beim Duschen reduziere ein Spar-Duschkopf den Wasserverbrauch. Zudem könnten Spar-Armaturen installiert werden.
http://www.energieagentur.de (AP)
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