Peking – Von heftigen Regenfällen ausgelöste Überschwemmungen und Erdrutsche haben in China mindestens 34 Menschen das Leben gekostet. 178.000 Menschen wurden obdachlos, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag unter Berufung auf Behördenvertreter berichtete. Betroffen war unter anderem die dicht besiedelte südchinesische Provinz Guangdong, die an Hongkong angrenzt. Dort kamen mindestens 14 Menschen ums Leben, der Regen zerstörte 3.100 Häuser und verwüstete 26.000 Hektar Ackerland. 20.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. In der benachbarten Provinz Hunan wurden laut Xinhua drei Menschen getötet, 158.000 verloren ihr Zuhause. Auch aus anderen Gebieten im Süden und im Nordwesten des Landes wurden nach Überschwemmungen Todesopfer und Schäden gemeldet. (AP)