Aktuelle Nachrichten – China - Umwelt
10.03.2011
Peking – Ein Erdbeben im Südwesten Chinas hat am Donnerstag mindestens 14 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 150 Menschen wurden verletzt, wie die Behörden mitteilten. Das Beben der Stärke 5,8 brachte in der Gebirgsprovinz Yunnan nahe der Grenze zu Birma zahlreiche Häuser zum Einsturz, ein Hotel und ein Supermarkt wurden beschädigt. Nach Angaben von Augenzeugen wurden Menschen unter den Trümmern der Gebäude begraben.
Das Zentrum des Bebens vom frühen Morgen lag in der Ortschaft Shiming im Bezirk Yingjiang, 2.400 Kilometer südwestlich von Peking, in zehn Kilometern Tiefe, wie die staatliche Erdbebenwarte auf ihrer Website mitteilte. Der Geologische Dienst der USA gab die Stärke des Bebens mit 5,4 und die Tiefe mit 35 Kilometern an.
In weiten Teilen von Yingjiang fiel der Strom aus, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete. Die Meteorologische Behörde von Birma erklärte, das Beben habe sich 370 Kilometer nordöstlich von Mandalay ereignet, der zweitgrößten Stadt des Landes. Über mögliche Verletzte oder Schäden in Birma wurden keine Angaben gemacht. (dapd)