Foto: © AP 2012 Sergio Torres/AP/dapd
Madrid – Bei schweren Überschwemmungen sind in Südspanien acht Menschen ums Leben gekommen. Unter den Todesopfern waren auch zwei Kinder. Landesweit hatte am Freitagmorgen schwerer Regen eingesetzt, der in einigen Gebieten zu Springfluten führte, Häuser unter Wasser setzte und Autos fortspülte. Besonders betroffen waren die Provinzen Malaga im Süden sowie Murcia und Almeria im Südosten.
Ein Tornado riss auf einem Kirmesplatz in der Kleinstadt Gandia südlich von Valencia ein Riesenrad um und beschädigte mehrere Fahrgeschäfte. 35 Menschen wurden verletzt, 15 von ihnen schwer, wie die Stadtverwaltung auf ihrer Website bekannt gab. Medienberichten zufolge war die Kirmes zur Zeit des Unglücks am Freitagabend für die Öffentlichkeit geschlossen, alle Verletzten seien Mitarbeiter der Schausteller.
In den vergangenen Monaten war das Land von Trockenheit und extrem hohen Temperaturen heimgesucht worden. In vielen Regionen kam es in der Folge zu schweren Waldbränden.
© 2012 AP. All rights reserved
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
2.000 Menschen fliehen vor Waldbränden im Osten Spaniens
(24.09.2012)
„Xynthia“ wütet über Frankreich, Spanien und Portugal
(28.02.2010)
Zahl der Unwettertoten in Spanien und Frankreich steigt auf 20
(26.01.2009)
Tote bei Einsturz von Sporthalle in Barcelona
(24.01.2009)
Temperaturen steigen langsam wieder
(16.06.2008)
Hochwasser in Teilen Nordspaniens
(01.06.2008)
Wetterdienst gibt noch keine Entwarnung wegen Tief „Emma“
(01.03.2008)