Foto: dapd/Steffi Loos
Athen – Die internationalen Gläubiger Griechenlands haben offenbar Vorbehalte gegen einige Bestandteile der Sparpläne der Regierung in Athen. Wie am Sonntag aus griechischen Regierungskreisen verlautete, erhoben Vertreter der Troika aus IWF, EZB und EU Einwände gegen Alternativvorschläge der Sozialisten und Demokratischen Linken. Dazu zählt unter anderem die Streichung einiger Sparmaßnahmen angesichts erwarteter höherer Einnahmen durch die Bekämpfung von Steuerhinterziehung.
Den Vertretern der Troika seien die Alternativvorschläge zu vage, sie hätten nach einem Treffen mit dem griechischen Finanzminister Yannis Stournaras spezifischere Maßnahmen gefordert, sagte einer seiner Mitarbeiter. "Es war ein gutes Treffen", erklärte indes Poul Thomsen vom Internationalen Währungsfonds.
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