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Phobos-Grunt Trümmer von russischer Marssonde in den südlichen Pazifik gestürzt

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15.01.2012

Marssonde Phobos-Grunt. Foto: Fraunhofer FHR/dapd
Marssonde Phobos-Grunt.

Foto: Fraunhofer FHR/dapd

Moskau – Trümmer der außer Kontrolle geratenen russischen Marssonde Phobos-Grunt sind in den südlichen Pazifik gestürzt. Das berichteten russische Medien am Sonntag unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. Die Trümmer seien 1.250 Kilometer westlich der zu Chile gehörenden Insel Wellington ins Meer gefallen.

Die umgerechnet rund 120 Millionen Euro teure Marssonde Phobos-Grunt galt als teuerste und ehrgeizigste Weltraummission Russlands seit dem Ende der Sowjetunion. Die Sonde war am 9. November vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan gestartet und sollte auf dem Marsmond Phobos landen. Dort sollte sie Proben entnehmen und zurück zur Erde bringen. Offenbar wegen eines Programmierfehlers blieb die Sonde aber in der Umlaufbahn der Erde stecken.

(dapd)

 

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