Foto: dapd/Joerg Koch
München – Twitter ist in Deutschland nach Einschätzung des Landeschefs des Kurznachrichtendienstes noch kein selbstverständliches Arbeitsmittel für Journalisten.
Anders als im angelsächsischen Raum werde Twitter von vielen Redakteuren noch gar nicht genutzt, sagte der Chef des deutschen Twitter-Dienstes, Rowan Barnett, am Donnerstag bei den Medientagen München. Es finde ein Wandel statt, der aber im Vergleich zu anderen Ländern "sehr langsam" verlaufe. Es habe eine Weile gedauert, bis die Möglichkeiten, via Twitter zu recherchieren und Leser zu erreichen, erkannt worden seien.
Die Medientage stehen in diesem Jahr unter dem Motto "Weichen stellen. Die neuen Gesetze der Medienwelt". Noch bis zum Freitag diskutieren die Experten über neue Geschäftsmodelle, Trends und technische Entwicklungen. Die Veranstalter rechnen mit rund 6.000 Besuchern.
dapd
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