Foto: dapd/Joerg Koch
Berlin – Deutschland ist mit der Umstellung der Uhren nun zumindest zeittechnisch im Winter angekommen. Um 3.00 Uhr Sommerzeit am frühen Sonntagmorgen wurden die Uhren europaweit eine Stunde zurückgestellt auf 2.00 Uhr. Die nun gültige Mitteleuropäische Zeit, umgangssprachlich auch Winterzeit genannt, gilt fast fünf Monate bis zum 31. März 2013. Dann wird der Zeiger wieder eine Stunde nach vorne gedreht und damit eine Stunde übersprungen.
Die Sommerzeit war im Jahr 1980 in der Bundesrepublik und in der DDR eingeführt worden. Sie gilt in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union und weiteren Nachbarstaaten. Die wohl meisten Uhren umzustellen hatte die Deutsche Bahn. Auf Bahnsteigen, in Fahrkartenautomaten und in Diensträumen gibt es davon rund 120.000, die aber in der Regel automatisch per Funksignal der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig umgestellt werden.
dapd
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