Verbot längst überfällig
Das geplante Wildtierverbot für Zirkusse stößt auf Pro und Contra
Berlin – Der neue Vorstoß im Bundesrat für ein Verbot bestimmter Wildtierarten im Zirkus stößt sowohl auf Ablehnung als auch auf Zustimmung. Während Tierschützer ein solches Verbot für längst überfällig halten, steht das Bundeslandwirtschaftsministerium einem solchen Vorhaben skeptisch gegenüber. Der Bundesrat will am Freitag (25....
23.11.2011
Einschläferungsaktion
Parlament in Rumänien beschließt Tötung streunender Hunde
Bukarest – Das rumänische Parlament hat am Dienstag ein Gesetz zur Tötung herrenloser Hunde gebilligt. 168 Abgeordnete stimmten für die groß angelegte Einschläferungsaktion, 111 dagegen. Zur Begründung der Parlamentsentscheidungen wurde angeführt, dass die Tiere eine Gefährdung der öffentlichen Gesundheit darstellen. Allein in Bukarest...
22.11.2011
Kraftwerk Fessenheim
Deutsch-französischer Atomstreit in der Rheinebene
Fessenheim/Frankreich – Das umstrittene französische Atomkraftwerk Fessenheim leidet unter technischen Problemen. Erneut musste ein Reaktor des an der deutschen Grenze gelegenen Meilers still gelegt worden. Wie der französische Energiekonzern EDF am Dienstag mitteilte, wurde der Reaktor 1 bereits am vergangenen Sonntag vom Netz genommen, weil...
22.11.2011
Vor Brasilien
Chevron übernimmt Verantwortung für Ölleck
Sao Paulo – Der US-Ölkonzern Chevron hat die volle Verantwortung für ein Ölleck vor der Küste Brasiliens übernommen. Das Unternehmen habe beim Bohren den Druck in einer Öllagerstätte im Meer unterschätzt, sagte Chevron-Sprecher George Buck am Sonntag. Dadurch sei das Öl letztendlich ausgelaufen. Täglich liefen noch immer zwischen 1.590...
21.11.2011
Streuner
Ukrainische Regierung untersagt Tiertötungen für Fußball-EM 2012
Kiew – Die ukrainische Regierung hat den kommunalen Behörden die Tötung streunender Hunde und Katzen untersagt. Das berichtete die Zeitung "Kyiv Post" am Donnerstag unter Berufung auf das Umweltministerium in Kiew. Die Behörden reagieren damit auf die Proteste von Tierschützern vor allem aus dem westlichen Ausland. Aktivisten hatten von...
17.11.2011
Keine Gewalt gegen Personen
19.000 Polizisten sollen Castor-Transport nach Gorleben schützen
Hannover – Polizei und Atomkraftgegner rüsten sich für einen Großeinsatz und für vielfältigen Protest beim bevorstehenden Castor-Transport in das Zwischenlager Gorleben. Die Einsatzleiter der Polizei kündigten am Mittwoch in Hannover an, dass der kommende Woche erwartete Atommülltransport von rund 19.000 Polizeibeamten geschützt werde....
16.11.2011
Höher als gewöhnlich
Laut IAEA weiter leicht erhöhte radioaktive Strahlung über Europa
Wien – Sieben europäische Länder, darunter Deutschland, haben nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) die zweite Woche in Folge eine leicht erhöhte radioaktive Strahlung gemeldet. Die IAEA beschrieb die Belastung am Mittwoch als extrem niedrig, aber höher als gewöhnlich. Die sehr niedrigen Werte von Jod 131 in der...
16.11.2011
Fangbeschränkungen
Umweltschützer fordern besseren Schutz von Haien
Ankara – Umweltschützer haben am Dienstag vehement einen besseren Schutz für Haie verlangt. "Der Schutz der wichtigsten Raubfischart ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit", sagte Elizabeth Griffin Wilson von der Umweltschutzorganisation Oceana. Die im Atlantik fischenden Länder dürften nicht länger darüber hinwegsehen, dass durch...
15.11.2011
Umweltschäden
Brasilien untersucht Ölteppich vor der Küste
Sao Paulo – Brasilien hat eine offizielle Untersuchung eines Ölunglücks vor der Küste des Landes angekündigt. Am Donnerstag war entdeckt worden, dass bei einer vom Chevron-Konzern betriebenen Bohrinsel Öl ausgelaufen war. Wie groß der Ölteppich 370 Kilometer vor der Küste von Rio de Janeiro war, blieb zunächst unklar. Medienberichten...
12.11.2011
Grand Canyon Nationalpark
Kein Stopp von Plastikflaschenverkauf wegen Bedenken von Coca Cola
Washington – Die Pläne, den Verkauf von Plastikflaschen im Grand Canyon Nationalpark zu verbieten, sind vorerst vom Tisch. Wie die "New York Times" am Donnerstag berichtete, hätten die zuständigen Behörden davon Abstand genommen, nachdem Vertreter des Coca Cola Konzerns Bedenken anmeldeten. Der Konzern hat bisher mehr als 13 Millionen Dollar...
10.11.2011
Internationaler Bericht
Giftige Chemikalien töten und verletzen Millionen von Menschen
Zürich – Wer Umweltgiften ausgesetzt ist, verliert 12,7 Lebensjahre infolge Tod oder Behinderung. Dies geht aus dem Umweltgiftbericht von Green Cross Schweiz und dem Blacksmith Institute aus den USA hervor. Der Bericht benennt erstmals die zehn gefährlichsten Umweltgiftquellen. Am meisten schädliche Gifte entweichen im Bergbau und in der...
10.11.2011
Braunkohle
Eckpfeiler der Energieversorgung oder Gift fürs Klima
Düsseldorf – Strom aus Braunkohle ist in Deutschland kaum weniger umstritten als die Atomenergie. Befürworter sehen in ihr den einzigen Energieträger, der in Deutschland ohne Subventionen im großen Stil gefördert werden kann. Umweltschützer warnen dagegen, Braunkohle sei "Gift fürs Klima". Fragen und Antworten: - Wie viel Braunkohle wird...
08.11.2011
Spontane Spaltung
Tepco bestreitet neue Gefahren im Atomkraftwerk Fukushima
Tokio – Der japanische Kraftwerksbetreiber Tepco hat nach einem erneuten Vorfall in dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi Berichte über eine mögliche unkontrollierte Kettenreaktion zurückgewiesen. Das bei einer Messung festgestellte radioaktive Xenon sei auf eine "spontane Spaltung" zurückzuführen, wie sie in jedem stillgelegten...
03.11.2011
Untersuchung zur Sicherheit
Schweizer Aufsichtsbehörde stellt Atomkraftwerke auf den Prüfstand
Bern – Die Schweizer Atomaufsichtsbehörde will den Notfallschutz optimieren. Dies ist eine der Lehren aus der Analyse der Katastrophe von Fukushima. Insgesamt lässt die Behörde 37 Punkte klären, die für Schweizer Kernkraftwerke relevant sind. Geprüft werden die Auslegung der Anlagen, das Notfallmanagement, die Aufsicht, der Strahlenschutz...
31.10.2011
Studie
Natur in Deutschland: Wolf könnte bundesweit wieder heimisch werden
Bonn – Der Wolf könnte bald wieder in Deutschland heimisch werden. Zu dieser Einschätzung kommt eine am Donnerstag in Bonn vorgestellte Studie des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Darin wurden die Wanderwege von in der sächsischen Lausitz lebenden Jungwölfen untersucht. Ein Wolf legt nach dem Verlassen des elterlichen Rudels teilweise...
27.10.2011
Mongolei
Ulan Bator – Seltene Erden ermöglichen Technologien, die es ohne sie nicht oder nur mit geringerer Leistung geben würde. Flachbildfernseher, Handys, Hybrid-Motoren, Energiesparlampen: In immer mehr Geräten kommen Metalle der sogenannten Seltenen Erden zum Einsatz. Der weltweite Bedarf steigt rasant, der Wettbewerb wird immer heftiger. Zu den...
13.10.2011
Tanker "Rena"
Gefährliche Risse an havariertem Frachter vor Neuseeland
Tauranga/Neuseeland – Der vor einer Woche vor Neuseeland havarierte Tanker droht zu zerbrechen. An der "Rena" zeigten sich deutliche Risse, wie die Seefahrtsbehörde MNZ am Mittwoch bekannt gab. Der hintere Teil des Schiffes drohe abzureißen. Zudem verschlechterte sich das Wetter, sodass die Bergungsarbeiten unterbrochen werden mussten. Ein...
12.10.2011
Gemeinsamer Vorstoß
Schweiz und Indonesien wollen gefährlichen Abfall bekämpfen
Bern – Indonesien und die Schweiz wollen Entwicklungsländer besser vor gefährlichen Abfällen aus den reichen Ländern schützen. Die Regierung in Bern beschloss am Mittwoch einen gemeinsamen Vorstoß mit Indonesien, eine entsprechende Konvention aus dem Jahr 1989 zu verbessern. Beide Länder werden an der 10. Vertragsparteienkonferenz der...
12.10.2011
Tausendfüßler-Opfer
Tausendfüßler-Plage lässt Schweizer Familien verzweifeln
Bern – Kaum wird es dunkel, kriechen sie die Wände hoch. Sie zwängen sich in jede Ritze, verströmen einen widerlichen Geruch und zerren an den Nerven der Hausbewohner: Tausendfüßler treiben in mehreren Schweizer Dörfern ihr Unwesen. Rasche Abhilfe ist nicht in Sicht. Mit der Tausendfüßler-Plage kämpfen mehrere Gemeinden in der Region...
10.10.2011
Kenia
Bäume pflanzen im Gedenken: Staatsbegräbnis für Afrikas Nobelpreisträgerin Maathai
Nairobi – Kenia hat am Samstag mit einem Staatsbegräbnis Abschied von der Ende September verstorbenen Friedensnobelpreisträgerin Wanagari Maathai genommen. An der Trauerfeier in einem Park in der Hauptstadt Nairobi nahmen Tausende Menschen teil, darunter Staatspräsident Mwai Kibaki und Ministerpräsident Raila Odinga. Maathais Erbe reiche...
08.10.2011