Aktuelle Nachrichten – China - Umwelt
26.07.2006
Peking - Industrielle Umweltverschmutzung und verseuchte Böden kosten die chinesischen Landwirte nach Behördenangaben jährlich mehr als zwei Milliarden Euro. Millionen Tonnen Getreide seien in jedem Jahr mit Schwermetallen wie Quecksilber oder Blei belastet, erklärte die Staatliche Umweltschutzbehörde am Freitag auf ihrer Web-Site.
Die Behörde will bis 2008 eine umfassende Untersuchung zum genauen Ausmaß der Verschmutzung abschließen. Den ersten Schätzungen zufolge sind rund zehn Millionen Hektar verseucht, sagte Behördensprecher Zhang Shanling. Das entspreche zehn Prozent des landwirtschaftlich genutzten Landes. Im vergangenen Jahr belief sich die chinesische Getreideproduktion laut Regierungsangaben auf 484 Millionen Tonnen.
(AP)
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