Aktuelle Nachrichten – Umwelt
15.07.2010
Frankfurt/Main (apn) Die Zerstörung natürlicher Ökosysteme und das damit einhergehende Artensterben könnte die Menschheit zwischen 2 und 4,5 Billionen Dollar jährlich kosten. Zu diesem Ergebnis kommt die von der UN erstellte Studie „The Economics of Ecosystems and Biodiversity“, wie die daran beteiligte Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte.
Obwohl die Zerstörung von ökologischen Lebensräumen und der Rückgang der Artenvielfalt bereits zu Ressourcenengpässen und erhöhten Kosten führe, sei der Erhalt der Biodiversität bisher nur für wenige Unternehmen ein Thema, hieß es. Dennoch habe das Thema Einzug in die Berichterstattung großer Konzerne erhalten. 18 der 100 weltweit größten Unternehmen erwähnten Biodiversität und Ökosysteme in ihrem Geschäftsbericht. (AP)
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