Aktuelle Nachrichten – China - Menschenrechte
01.11.2006
Foto: The Epoch Times)
Peking - Wegen mangelnder Beweise hat ein Berufungsgericht in China das Urteil gegen den blinden Menschenrechtsaktivisten Chen Guangcheng aufgehoben. Der 34-Jährige war im August zu vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Wie sein Anwalt am Mittwoch erklärte, ordnete ein Gericht in Linyi eine Neuauflage des Verfahrens an. Chen hatte Berichte von Dorfbewohnern über erzwungene Abtreibungen und Sterilisationen zur Durchsetzung der chinesischen Ein-Kind-Politik dokumentiert. Er wurde der Sachbeschädigung und illegaler Versammlungen schuldig gesprochen. In einem Brief an den chinesischen Präsidenten Hu Jintao hatten sich mehr als 50 Menschenrechtler aus Europa, den USA und Australien für ihn eingesetzt.
(AP)
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