Foto: © 2012 AP. Photographer: Victoria Arocho
Washington – Die US-Notenbank will künftig monatlich 40 Milliarden Dollar (31 Milliarden Euro) für den Kauf von Staatsanleihen aufwenden. Damit soll die schwache US-Konkunktur angekurbelt werden. Dies gab die "Fed" am Donnerstag in Washington bekannt. Ein fester Termin für ein Ende des Programms wurde nicht genannt. Es werde so lange gelten, bis der Arbeitsmarkt deutliche Zeichen einer Verbesserung zeige. Zugleich kündigte die Notenbank an, die Zinsen für kurzfristige Kredite bis Mitte 2015 auf dem gegenwärtigen Rekordtief zu halten.
Das Programm der Anleihekäufe verfolgt das Ziel, langfristig die Zinsen niedrig zu halten und zugleich zu Kreditaufnahmen und Investitionen anzuspornen. Notenbank-Chef Ben Bernanke hatte in einer Rede im vergangenen Monat darauf hingewiesen, dass die sogenannte quantitative Lockerung und andere unorthodoxe Maßnahmen der Zentralbank die Kreditkosten gemildert und die Aktienkurse in die Höhe getrieben hätten. Bei dem Schritt vom Donnerstag handelt es sich bereits um die dritte Runde von Anleihekäufen.
© 2012 AP. All rights reserved
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Schlagworte
Bernanke verteidigt Konjunkturmaßnahmen der US-Notenbank
(01.10.2012)
"Geldpolitik ist kein Wundermittel"
(14.09.2012)
US-Notenbank-Chef will Arbeitslosigkeit mit Anleihekäufen bekämpfen
(14.09.2012)
Bernanke will Arbeitslosigkeit mit Anleihekäufen bekämpfen
(13.09.2012)
US-Wirtschaft im Sommer leicht erholt
(30.08.2012)
Bernanke sieht Spielraum für konjunkturstützende Maßnahmen
(25.08.2012)
Fed senkt Wachstumserwartungen
(02.11.2011)