Universum - Aktuelle Nachrichten und Erkenntnisse – US-Raumfähre „Endeavour“ ist zurück – Marcia Dunn
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US-Raumfähre „Endeavour“ ist zurück

Marcia Dunn

27.03.2008

Blick auf die Erde von außerhalb. (AP Photo/Courtesy of Earth Sciences and Image Analysis Laboratory, NASA Johnson Space Center)
Blick auf die Erde von außerhalb. (AP Photo/Courtesy of Earth Sciences and Image Analysis Laboratory, NASA Johnson Space Center)

Cape Canaveral – Die US-Raumfähre „Endeavour“ ist nach 16 Tagen im All sicher zur Erde zurückgekehrt. Weil in letzter Minute Wolken aufgezogen waren, musste die Besatzung noch eine Ehrenrunde um die Erde drehen. Das Shuttle landete schließlich nach Einbruch der Dunkelheit am Dienstag um 20:39 Uhr Ortszeit (Mittwoch, 00:39 MEZ) in Cape Canaveral im US-Staat Florida. Nachdem sich der Himmel wieder aufgeklart hatte, gab die Bodenkontrolle grünes Licht für das seltene Nachtlandemanöver.

Die Astronauten der „Endeavour“ hatten während ihres Aufenthalts auf der Internationalen Raumstation (ISS) den kanadischen Weltraumroboter „Dextre“ montiert und die Ankunft des japanischen Weltraumlabors „Kibo“ vorbereit. Insgesamt absolvierten sie fünf Außenbordeinsätze.

Mit der „Endeavour“ kehrte auch der ESA-Astronaut Léopold Eyharts zur Erde zurück. Während seines 49-tägigen Aufenthalts im All war der Franzose maßgeblich daran beteiligt, das europäische Weltraumlabor „Columbus“ an der ISS anzubringen. Eyharts Platz auf der ISS nahm der US-Astronaut Garrett Reisman ein.

Aufregende Mission

Die „Endeavour“ war am 11. März ins All gestartet – ebenfalls bei Dunkelheit. Insgesamt legte die Raumfähre rund 10,5 Millionen Kilometer zurück. Shuttle-Kommandant Dominic Gorie sprach von einer „super-lohnenden Mission“, die von Anfang bis Ende aufregend gewesen sei. NASA-Chef Michael Griffin war voll des Lobes für die Astronauten. Die Mission hätte nicht besser laufen können, schwärmte er nach der Landung der Raumfähre.

Auf die dreiköpfige ISS-Besatzung kommt schon bald neue Arbeit zu: Am 3. April soll erstmals das unbemannte europäische Raumschiff „Jules Verne“ an die Raumstation andocken. Eine Woche später kommen wieder Astronauten mit einer russischen „Sojus“-Kapsel zur ISS. Als nächste Raumfähre wird dann die „Discovery“ Ende Mai mit dem japanischen Weltraumlabor „Kibo“ zur ISS fliegen.

http://spaceflight.nasa.gov (AP)

 

 

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