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USA rüsten sich für Proteste nach Freitagsgebet

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14.09.2012

USA rüsten sich für Proteste nach Freitagsgebet   Foto: © AP 2012 Alex Brandon/AP/dapd
USA rüsten sich für Proteste nach Freitagsgebet

Foto: © AP 2012 Alex Brandon/AP/dapd

Washington – Vor den Freitagsgebeten in der islamischen Welt haben die USA in Erwartung massiver Proteste ihre Auslandsvertretungen in Alarmbereitschaft versetzt. US-Außenministerin Hillary Clinton verurteilte am Donnerstag (Ortszeit) das Video entschieden, das zahlreiche Muslime als Beleidigung des Propheten Mohammed aufgefasst hatten. In Indonesien, dem bevölkerungsreichsten muslimischen Land der Welt, bereiteten sich die Behörden auf Demonstrationen vor.

"Die Vereinigten Staaten haben absolut nichts mit diesem Video zu tun", sagte Clinton bei einem Treffen mit dem marokkanischen Außenminister Saadeddine Othmani. "Für uns, für mich persönlich, ist dieses Video widerlich und verwerflich." Es habe augenscheinlich nur "das zynische Ziel, eine große Religion zu verunglimpfen und Wut zu provozieren."

Die USA erwarteten kein rasches Ende der durch das Video ausgelösten Protestwelle gegen ihre diplomatischen Vertretungen in der islamischen Welt. Die Gewalt war am Dienstagabend, dem Jahrestag der Anschläge des 11. September, in Libyen eskaliert. Dort hatten wütende Demonstranten das Konsulat in Bengasi gestürmt und den US-Botschafter und drei weitere Mitarbeiter getötet.

Die indonesischen Behörden riefen vor den Freitagsgebeten zur Ruhe auf. Die US-Botschaft warnte ihre Bürger im Land in einer E-Mail, es würden rund 300 Demonstranten nach den Gebeten erwartet. Ein Polizeisprecher in der Hauptstadt Jakarta erklärte, die US-Botschaft habe keine speziellen Sicherheitsvorkehrungen beantragt. Dennoch seien 250 Bereitschaftspolizisten alarmiert.

© 2012 AP. All rights reserved

 

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