Aktuelle Nachrichten – Erneuerbare Energie
27.08.2006
Düsseldorf - Der Energiekonzern Vattenfall sieht sein Atomkraftwerk Brunsbüttel zu Unrecht in der Kritik. Es dränge sich der Eindruck auf, dass Bundesumweltminister Sigmar Gabriel den Streit über die Sicherheit nutze, «um Brunsbüttel sicherheitstechnisch zu diskreditieren, um auf diesem Umweg eine Laufzeitverlängerung zu erschweren», sagte Bruno Thomauske, Geschäftsführer der Vattenfall Europe Nuclear Energy, dem «Handelsblatt» (Montagausgabe) laut Vorabmeldung.
Nach Darstellung Thomauskes hat Brunsbüttel «eine gesicherte Notstromversorgung für alle Eventualfälle». Entsprechende Dokumente werde man dem Ministerium vorlegen. Zudem habe Brunsbüttel ein unabhängiges komplettes Notstandssystem anders als im schwedischen Kraftwerk Forsmark. Dort hatte es einen ernsten Störfall gegeben. Daraufhin wurden auch deutsche Meiler überprüft.
(AP)
Hier können Sie sich im Newsletter eintragen.
Schlagworte
Kernkraft-Hardliner und Atomgegner-Versteher
(02.04.2011)
Schwedische Atombehörde stellt AKW Ringhals unter Aufsicht
(08.07.2009)
Gabriel sieht Atomkraftwerke durch Terror gefährdet
(28.07.2007)
Vattenfall-Konzernchef Josefsson tadelt Krisenmanagement
(15.07.2007)
„Spiegel“: Vattenfall will aus Krümmel und Brunsbüttel aussteigen
(14.07.2007)
FDP fordert Stilllegung von Akw Krümmel
(14.07.2007)
Staatsanwaltschaft lässt Atomkraftwerk Krümmel durchsuchen
(13.07.2007)