Aktuelle Nachrichten – Verbraucherschutz
10.06.2008
Berlin – Verbraucherschützer halten weitere Gaspreissteigerungen für „unbegründet und unverantwortlich“. Die Verbraucherzentrale Berlin forderte am Dienstag die Politik auf, gegen die Konzerne vorzugehen und regulierend auf den Gasmarkt einzuwirken.
„Gaspreissteigerungen bis zu 40 Prozent wären aberwitzig“, erklärte Bernd Ruschinzik von der Verbraucherzentrale Berlin. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Michael Müller (SPD), hatte am Wochenende erklärt, wegen der Bindung der Gas- an die Ölpreise sei im Herbst eine derartige Steigerung möglich.
„Wir haben die Koppelung an den Ölpreis immer für unsinnig gehalten. Dagegen hätte die Politik längst einschreiten müssen“, sagte Ruschinzik. Erstaunlich sei auch, dass die Preissteigerungen bei Gas immer zum Herbst/Winter erfolgten, meinte der Verbraucherschützer. Ähnlich wie bei den Benzinpreisen, die regelmäßig vor Feiertagen und Ferienbeginn erhöht würden, stiegen die Gaspreise seit Jahren zu Beginn der kalten Jahreszeit. (AP)
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