Interlaken – Dem Verkauf des Mystery Parks in Interlaken steht nichts mehr im Weg. Ein Gesuch um Fristverlängerung wurde zurückgezogen, ein zweites von der Liquidatorin Transliq abgelehnt, wie es bei Transliq am Donnerstag auf Anfrage hiess.
„Wir haben unser Gesuch zurückgezogen“, bestätigte Investor Franz Gyger zu einer Meldung von „Cash daily“. Gyger begründete den Schritt mit dem Desinteresse des grössten Investors der Gruppe an weiteren Investitionen. Um Fristverlängerung habe er ersucht, um die Gläubiger der Gruppe zu Informieren und ihnen mehr Zeit einzuräumen. Eine Offerte hätten sie aber nicht unterbreitet: „Wir sind keine Parkbetreiber. Wir wollten eine Sanierung des Parks.“
Somit steht dem Verkauf des Parks nichts mehr im Weg: Sobald die offizielle Bestätigung des Obergerichts dazu vorliege, könne der Verkauf des Parks vollzogen werden, sagte Denise Kreutz von Transliq. Die Kaufverträge seien unterzeichnet. Das zweite Gesuch um Fristverlängerung ist gemäss Kreutz bei der Transliq eingetroffen und abgelehnt worden.
Der Gläubigerausschuss hatte dem Verkauf des Parks in Nachlassstundung für gut 14 Millionen Franken bereits zugestimmt. Bei den Käufern handelt es sich um eine Gruppierung der drei unabhängigen Firmen New Inspiration AG – eine Firmengruppe um die Organisatoren des Swiss Economic Forums in Thun – sowie um die Casino Kursaal Interlaken AG und die GBU Generalbau-Unternehmung AG. Die Frist für Gläubiger höhere Kaufanträge zu stellen, war am vergangenen Montag abgelaufen. (AP)