Cottbus: Antifa, bunte Luftballons und Demo gegen unkontrollierte Masseneinwanderung

Im brandenburgischen Cottbus gab es am Samstag mehrere Demonstrationen: Von Menschen, die "Leben ohne Hass" forderten. Von der Antifa, die "Feuer und Flamme den Abschiebebehörden" wünscht. Und eine große Demo gegen Merkels Politik der offenen Grenzen.

Im brandenburgischen Cottbus gab es am Samstag mehrere Demonstrationen. Darunter eine von Menschen, die für ein friedliches Miteinander demonstrierten, unter ihnen waren auch Flüchtlinge. Unter dem Motto „Leben ohne Hass“ zog diese Menge mit bunten Luftballons und Blumen durch die Innenstadt.

Zu dieser Aktion hatte das Aktionsbündnis Brandenburg aufgerufen. Die Polizei machte keine Angaben zur Zahl der Teilnehmer, das Bündnis Cottbus Nazifrei, das die Demonstration unterstützte, sprach von etwa 2000 Teilnehmern (siehe erstes Video).

Die Antifa war auch da

Ein anderes Video zeigt die Antifa, die zu Brandanschlägen auf die Abschiebebehörden aufruft: „Feuer und Flamme den Abschiebebehörden“. Auf einem ihrer Plakate stand: „Still not loving Germany – Kein Friede mit Deutschland und seinen Nazis“.

Die Polizei war in der Innenstadt sehr präsent und achtete darauf, dass die Gruppen nicht auf die Gegendemonstration traf.

Gegendemo: Mehrere Tausend Menschen demonstrieren gegen „unkontrollierte Masseneinwanderung“

Auf Facebook schrieb ein Teilnehmer, dass sich ersten Schätzungen zufolge 3500 – 4000 Bürger zu einer anderen Kundgebung versammelten, um gegen Merkels Politik der offenen Grenzen zu demonstrieren. Dabei waren auch Vertreter aus Kandel anwesend. Die Teilnehmer folgten dem Aufruf des Vereins „Zukunft Heimat“. 

Nun stehen wir wieder vereint, im wahrsten Sinne des Wortes, für die Zukunft unserer Heimat.“

Christoph Berndt, einer der Organisatoren, beklagte, dass dem Verein ausländerfeindliche oder asylfeindliche Beweggründe unterstellt würden.

Immer wieder heißt es, es ist eine fremdenfeindliche Demonstration, es ist eine asylfeindliche Demonstration, es würde gegen Flüchtlinge demonstriert.“

„Alle unsere Demonstrationen standen unter dem Motto: ‚Grenzen ziehen‘ und die richteten sich gegen die Regierungspolitik. Sie haben verlangt, dass jetzt Schluss damit ist, dass die Grenzen Deutschlands nach wie vor nicht kontrolliert werden, dass wir eine unkontrollierte Masseneinwanderung haben. Wir verlangen, dass die Gesetze eingehalten werden. Die deutsche Regierung sorgt nicht dafür, dass die eigenen Gesetze eingehalten werden. Und wir verlangen dass Merkel abgelöst wird“, sagte Berndt.

An der Kundgebung nahmen auch AfD-Anhänger mit AfD-Fahnen teil.

Cottbus stoppte den Zuzug von Migranten bis auf Weiteres

In Cottbus war die Stimmung aufgeheizt: So stoppte Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) Mitte Januar den Zuzug weiterer Flüchtlinge in die Stadt bis auf Weiteres.

Der Zuweisungsstopp solle zur Entspannung beitragen, sagte er damals. „Sonst wird das Klima noch schlechter.“ In der 100.000-Einwohner-Stadt in der Lausitz war es in den vergangenen Wochen zu einer Reihe von Angriffen auf Flüchtlingen sowie umgekehrt von Flüchtlingen auf Einheimische gekommen. (afp/reuters/ks)

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