Dieser Mann fährt in die Wüste und pflanzt einen Wald. Für sein grünes Werk sind ihm 2,5 Millionen Menschen dankbar!

Was geschieht, wenn man auf seine innere Stimme hört und sich an die Weisheit seiner Vorfahren erinnert, anstatt auf moderne Menschen zu hören, die sagen: „Das geht nicht“? - Entweder man fällt gewaltig auf die Nase oder man kann tatsächlich die Welt verbessern. Aber wer in der Wüste einen Wald pflanzt, muss schon etwas "anders" sein...

Das ist die fast unglaubliche Geschichte des Mannes „der die Wüste aufhielt“. Wenn Du denkst, dass das unmöglich scheint, hast Du Recht. Aber das heißt nicht, dass es unmöglich ist…

Ja, es ist möglich die Wüste aufzuhalten und aus vertrocknetem, unbenutzbarem Boden wieder fruchtbares Land zu machen, wo Bäume und Feldfrüchte wachsen und Bauern heute dreimal mehr Erträge erwirtschaften, als mit moderner Technologie möglich wäre.

Yacouba Sawadogo hat es geschaft. Er lebt am Rande der Sahelzone im Norden von Burkina Faso. Nur mit einer Spitzhacke in der Hand, fing er vor Jahrzehnten an, Löcher in den völlig verkrusteten, ausgetrockneten Boden nahe seines Heimatdorf zu hacken. Mit einer alten, von seinen Vorfahren überlieferten Methode, dem „Zai“ gelang es ihm, die Erde zu neuem Leben zu erwecken.

Zuerst bemerkte er, das die Löcher, welche die dortigen Ureinwohner anlegten, zu klein waren, um effektiv Regenwasser zu speichern. Also hob er größere Löcher aus. Als er schließlich begann, Bäume zu pflanzen, hielten ihn alle für völlig verrückt. Doch mittlerweile ist aus seinen Setzlingen ein Wald geworden – Yacoubas Wald, wie ihn die Leute nennen. Dort leben, blühen und gedeihen auf 15 Hektar verschiedene Tier und Pflanzenarten, als hätte es nie zuvor eine Wüste gegeben. Heute besuchen den über 70-jährigen Afrikaner, der nie zur Schule gegangen ist, Wissenschaftler, um von ihm zu lernen.

Durch Yacoubas Methode konnte in der Sahel-Wüste genug Land wiederbelebt werden, um 2,5 Millionen Menschen zu ernähren. Das alles geschah, weil ein Mann, der keine Ahnung von Politik und weltbeherrschenden Lebensmittelkonzernen hatte, einfach tat, was sein Herz ihm sagte – und sich auch trotz Widerständen nicht davon abbringen ließ.

Hier ein kleiner Film, der nur einer von vielen ist, über den Mann, der die Wüste aufhielt.

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