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Staudamm soll Sichuan-Erdbeben 2008 verursacht haben

Epoch Times, Mittwoch, 26. Dezember 2012 14:40
Baumaßnahmen eines Wasserkraftwerkes in China, Provinz Sichuan.
Baumaßnahmen eines Wasserkraftwerkes in China, Provinz Sichuan.
Foto: NTD Television

2008 forderte das Erdbeben in Sichuan das Leben von mindestens 80.000 Menschen.

Nun sagen kanadische Experten von Probe International, dass diese verheerende Katastrophe vom Menschen gemacht wurde. Ein Wasserkraftwerk in der Gegend soll Auslöser des Erdbebens gewesen sein.

Diese Annahme teilt auch Fan Xiao, Chefingenieur der Abteilung für Geologie und Mineralien von Sichuan. Die massive Ladung und der Druck des Zipingpu Dammes habe das Beben vom 12. Mai 2008 ausgelöst.

Chinesische Behörden bestreiten diese Behauptung - liege das Epizentrum zu tief und nicht einmal in der Nähe der Verwerfung.

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Fan Xiao widerlegt dies mit Untersuchungen, die sagen, dass sich der Damm nur 5,6 km vom Epizentrum des Bebens der Stärke 8 befand. Auch war das Zentrum in 8 km Tiefe, und nicht in ca. 14 km, wie es offiziell heißt.

Für den Ingenieur Fan Xiao ist das Sichuan-Beben eine Warnung an die Behörden, ihre Baupläne für weitere Dämme zu überdenken. Und trotz dieser alarmierenden Ergebnisse baut das chinesische Regime seine Wasserkraftwerke besonders in der Provinz Sichuan weiter aus, um den Energieverbrauch des Landes zu decken.

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