Es ist die Krönung für den gegrillten Fisch, den Salat, den Schafkäse, es rundet die Pasta und das Gemüse ab, und es wird zum Schmoren und Braten verwendet ... Kaum ein Gericht der mediterranen Küche, in dem nicht auch Olivenöl enthalten wäre.
Durch seinen hohen Gehalt an Ölsäure kann es den Cholesterinspiegel günstig beeinflussen. Sekundäre Pflanzenstoffe wie zum Beispiel Flavonoide schützen zudem die Zellen und beugen Krankheiten vor.
Die Kraft der Erde und das Licht der Sonne
Jeder, der schon einmal am Mittelmeer Urlaub gemacht hat, ist dem Olivenbaum mit Sicherheit begegnet. Olivenbäume prägen zusammen mit Wein, Feigen und heute auch Zitrusfrüchten die Landschaften rund ums Mittelmeer. Wenn die Oliven ihre Farbe langsam von grün ins violett wechselt, in der Regel zwischen Oktober und Februar, ist der Zeitpunkt für die Ernte gekommen. Die Olive ist eine sehr empfindliche Frucht, die bei der Ernte nicht verletzt werden darf, da sonst die Qualität des Öls leidet. Deshalb wird in vielen Regionen noch von Hand geerntet. Die gewaschenen Oliven werden für die Gewinnung von kaltgepresstem Olivenöl zu einem feinen Brei vermahlen und mechanisch gepresst. In einer Zentrifuge wird das Öl vom wässrigen Anteil getrennt, gefiltert und abgefüllt. Olivenöl ist also reiner Fruchtsaft. Je nach Klima, Boden, Lage, Art der Frucht und Reifegrad schmeckt es grün oder fruchtig, würzig oder mild, rassig oder fein oder manchmal auch mandelbitter. Bei Olivenöl gibt es eine Geschmacksvielfalt wie bei keinem anderen Öl.
Güteklassen bei Olivenölen
Natives Olivenöl extra, erste Güteklasse - direkt aus Oliven ausschließlich mit mechanischen Verfahren gewonnen.
Natives Olivenöl, direkt aus Oliven ausschließlich mit mechanischen Verfahren gewonnen.
Olivenöl - bestehend aus raffiniertem Olivenöl und nativem Olivenöl - enthält ausschließlich raffiniertes Olivenöl und direkt aus Oliven gewonnenes Öl.
Zutaten:
Zubereitung:
Die Auberginen gut waschen, trocknen, Stiel entfernen und längs in ein Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Die Schnittflächen mit Zitronensaft beträufeln. Das Gemüse von beiden Seiten ohne Fett grillen.
Die Frühlingszwiebeln putzen und fein hacken. Das Öl leicht erhitzen. Die Zwiebel darin bei mittlerer Hitze dünsten. Die Tomaten häuten. Das Fruchtfleisch klein würfeln.
Den zerdrückten Knoblauch, die Gemüsebrühe, den Weißwein und den Rotweinessig zugeben. Alles fünf Minuten dünsten. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken. Die gegrillte Auberginen mit noch warmer Tomaten-Kräuter-Vinaigrette servieren. Gegrillte Auberginen sind eine einfache und schnell zubereitete Beilage für laue Grillabende. Die Vinaigrette schmeckt auch kalt sehr gut und passt zu anderem gegrillten Gemüse wie etwa gelber Zucchini oder Paprika.
Dieses Meze-Gericht ist ganz einfach und wird mit frischen festen Pilzen und gutem Olivenöl zubereitet.
Zubereitung:
Alle Zutaten außer den Pilzen und der Hälfte des Zitronensaftes in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und die Pilze dazugeben. Zugedeckt 8 bis 10 Minuten köcheln lassen. Die Pilze und die Sauce in eine flache Schüssel geben und ganz abkühlen lassen. Mit dem restlichen Zitronensaft beträufeln und mit frischer Petersilie garniert servieren.
Text erschienen in Epoch Times Deutschland Nr. 14 (2. Apr. - 8. Apr. 2008)
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