Börse – Vom Hexensabbat der Börsianer – DAPD
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Kurzfristiger Umkehreffekt Vom Hexensabbat der Börsianer

DAPD

19.06.2009

Frankfurt/Main – Vier Mal jährlich fallen an den Terminbörsen die Verfallstermine von Aktienoptionen, Indexoptionen und Indexfutures zusammen. Dieser Tag – üblicherweise der dritte Freitag im März, Juni, September und Dezember – wird von Börsianern als Hexensabbat bezeichnet.

Die Verfallstermine führen zu hohen Umsätzen und teilweise großen Kursschwankungen in den zugrundeliegenden Werten. Der Grund: Manche Besitzer und Emittenten von Terminkontrakten versuchen, kurz vor dem Verfall der Optionen durch taktische Wertpapierkäufe und -verkäufe das Kursniveau so zu beeinflussen, dass sie mit ihren Kontrakten einen Gewinn erzielen.

Das Deutsche Aktieninstitut erläutert: „Da die Vertragspartner eines Terminkontrakts gegenläufige Interessen verfolgen, wirken ihre Geschäfte entgegengesetzt auf den Kursverlauf. Daher kann sich die Kursentwicklung der zugrundeliegenden Werte in kürzester Zeit umkehren – die Kurse sind sehr volatil.“ (AP)

 

 

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