Nachrichten Deutschland – Warnstreiks betreffen Nahverkehr in NRW und Baden-Württemberg – Marco Piljic
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Ausstand Warnstreiks betreffen Nahverkehr in NRW und Baden-Württemberg

Marco Piljic

07.03.2012

Ein Plakat mit der Aufschrift "Heute: Warnstreik!" hängt am Mittwoch in Düsseldorf neben einem geschlossenen U-Bahn-Zugang. In Nordrhein-Westfalen haben in der Nacht zu Mittwoch die flächendeckenden Warnstreiks im öffentlichen Dienst begonnen. Mitarbeiter mehrerer Nahverkehrsbetriebe legten ab 3.00 Uhr die Arbeit nieder, wie ein Sprecher der Gewerkschaft ver.di mitteile. Der Streik soll 24 Stunden dauern, mehrere Zehntausend Beschäftigten sollen sich daran beteiligen. Foto: Patrick Sinkel/dapd
Ein Plakat mit der Aufschrift "Heute: Warnstreik!" hängt am Mittwoch in Düsseldorf neben einem geschlossenen U-Bahn-Zugang. In Nordrhein-Westfalen haben in der Nacht zu Mittwoch die flächendeckenden Warnstreiks im öffentlichen Dienst begonnen. Mitarbeiter mehrerer Nahverkehrsbetriebe legten ab 3.00 Uhr die Arbeit nieder, wie ein Sprecher der Gewerkschaft ver.di mitteile. Der Streik soll 24 Stunden dauern, mehrere Zehntausend Beschäftigten sollen sich daran beteiligen.

Foto: Patrick Sinkel/dapd

Düsseldorf/Berlin – Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben am Mittwoch zu erheblichen Beeinträchtigungen im Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg geführt. In vielen Städten blieben Busse und Bahnen in ihren Depots, Pendler stiegen aufs Auto um. Allein in Nordrhein-Westfalen legten nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Morgen mehr als 30.000 Staatsbedienstete die Arbeit nieder.

Die Aktionen hatten in der Nacht unter anderem in Bochum, Gelsenkirchen, Recklinghausen, Bonn, Köln und Düsseldorf begonnen. Einem ver.di-Sprecher zufolge waren der Nahverkehr, Stadtwerke, Energieversorger, die Müllabfuhr, Kitas, Schwimmbäder, Krankenhäuser, Senioreneinrichtungen und Job-Center von den Warnstreiks betroffen. Ein Schwerpunkt der Aktionen lag im Rheinland und im Ruhrgebiet. Vor allem Berufspendler, die mit Bussen und Bahnen unterwegs sind, sollten mit Behinderungen rechnen, hieß es.

Nahverkehr in drei Städten betroffen

In Baden-Württemberg war unter anderem der öffentliche Nahverkehr betroffen. Seit den frühen Morgenstunden legten Mitarbeiter der Stuttgarter Straßenbahnen AG, des Städtischen Verkehrsbetriebs Esslingen sowie der Verkehrsbetriebe Karlsruhe die Arbeit nieder. In Stuttgart stiegen zahlreiche Pendler aufs Auto um, weil keine Busse und Bahnen fuhren. Die Polizei registrierte stadtweit ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. Es habe aber keine schweren Beeinträchtigungen gegeben, hieß es.

 

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