Aktuelle Nachrichten – Deutschland
07.03.2012
Foto: Patrick Sinkel/dapd
Düsseldorf/Berlin – Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben am Mittwoch zu erheblichen Beeinträchtigungen im Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg geführt. In vielen Städten blieben Busse und Bahnen in ihren Depots, Pendler stiegen aufs Auto um. Allein in Nordrhein-Westfalen legten nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Morgen mehr als 30.000 Staatsbedienstete die Arbeit nieder.
Die Aktionen hatten in der Nacht unter anderem in Bochum, Gelsenkirchen, Recklinghausen, Bonn, Köln und Düsseldorf begonnen. Einem ver.di-Sprecher zufolge waren der Nahverkehr, Stadtwerke, Energieversorger, die Müllabfuhr, Kitas, Schwimmbäder, Krankenhäuser, Senioreneinrichtungen und Job-Center von den Warnstreiks betroffen. Ein Schwerpunkt der Aktionen lag im Rheinland und im Ruhrgebiet. Vor allem Berufspendler, die mit Bussen und Bahnen unterwegs sind, sollten mit Behinderungen rechnen, hieß es.
In Baden-Württemberg war unter anderem der öffentliche Nahverkehr betroffen. Seit den frühen Morgenstunden legten Mitarbeiter der Stuttgarter Straßenbahnen AG, des Städtischen Verkehrsbetriebs Esslingen sowie der Verkehrsbetriebe Karlsruhe die Arbeit nieder. In Stuttgart stiegen zahlreiche Pendler aufs Auto um, weil keine Busse und Bahnen fuhren. Die Polizei registrierte stadtweit ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. Es habe aber keine schweren Beeinträchtigungen gegeben, hieß es.
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