Aktuelle Nachrichten – China - Umwelt
26.09.2007
Peking – Umweltprobleme wie anhaltende Bodenerosion und Überflutung am Rand des chinesischen Drei-Schluchten-Staudamms könnten zu einer Katastrophe führen. „Es gibt viele neue und alte verborgene Umweltrisiken bezüglich des Drei-Schluchten-Staudamms“, zitiert die staatlich kontrollierte Zeitung „Rénmín Rìbao“ hohe Beamte der Kommunistischen Partei. „Wenn keine vorbeugenden Maßnahmen getroffen werden, kann das Projekt in eine Katastrophe führen.“
Auf seiner Website zitiert die regierungstreue Zeitung aus einer Sitzung, auf der vor Erdrutschen an den Hügeln am Rande des Stausees sowie vor Problemen durch ungeplante Bebauung gewarnt wurde. Chinas Regierung habe ökologischen Belangen, die mit dem Staudamm verknüpft seien, die höchste Priorität gegeben, sagt Wang Xiaofeng, Direktor der mit dem Staudammprojekt beauftragten Regierungskommission, dem Zeitungsbericht zufolge.
Der Staudamm, der seit 2005 teilweise und ab 2009 vollständig betrieben wird, ist das weltgrößte Wasserkraftwerk und Aushängeschild der chinesischen Regierung. 1,4 Millionen Menschen wurden für das 23,6 Milliarden Dollar (16,7 Milliarden Euro) teure Großprojekt zwangsweise umgesiedelt. (AP)
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