Harmonie und Balance im Alltag – Was man über Bärlauch wissen sollte – DAPD
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Was man über Bärlauch wissen sollte

DAPD

10.05.2007

Frankfurt/Main – Bärlauch ist als Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze sehr beliebt. Das nach Knoblauch riechende Gewächs wird auf zahlreichen Märkten angeboten und kann vielerorts auch direkt im Wald geerntet werden. Dabei sollte man aber vorsichtig sein, rät die Verbraucherzentrale Hessen. Denn Verwechslungen mit Maiglöckchen sowie den Blättern der Herbstzeitlosen und des Aronstabes führen immer wieder zu Vergiftungen. Im schlimmsten Fall könnten die sogar tödlich enden.

Als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal gilt die Zerreibe-Geruchsprobe: So ließen sich Bärlauchblätter leichter zerreiben als die Blätter von Maiglöckchen oder Aronstab. Dabei entfalte sich ein typisch knoblauchartiger Geruch, bei den anderen Pflanzen nicht.

Die Blätter des Bärlauchs sind lindgrün, lang gestielt und kommen einzeln aus dem Boden, während Maiglöckchen zwei bis drei Blätter an einem kurzem Stiel haben. Außerdem knicken die Bärlauchblätter leicht ab, während die anderen beiden Pflanzen fast gummiartige Blätter haben. Eindeutige Unterscheide gebe es weiter bei den Blüten. Bärlauch hat als einzige dieser Pflanzen Dolden mit sternförmigen weißen Blüten.

In der Küche werden zumeist nur die Bärlauch-Blätter verwendet. Roh und klein geschnitten unter Salat, Kräuterquark und anderen Speisen. Wer Bärlauch im Wald oder im Garten erntet, muss an die möglicherweise an den Blättern haftenden Eier des Fuchsbandwurms denken. Um das Infektionsrisiko zu bannen, sollte der Bärlauch für fünf Minuten in ein mindestens 60 Grad heißes Wasserbad gelegt werden. (AP)

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