Hamburg – Mehr als eine Million Menschen haben trotz schlechten Wetters den 818. Hamburger Hafengeburtstag gefeiert. Besonderes Interesse beim Publikum riefen während der dreitägigen Veranstaltung einige der weltgrößten Segelschiffe hervor, wie die Veranstalter am Sonntag mitteilten. Zudem hätten sich spezielle Manöver der Schlepper, das so genannte Schlepperballett, sowie ein großes Feuerwerk am Samstagabend als Zuschauermagneten erwiesen.
Das Fest zum Hamburger Hafengeburtstag gilt als weltgrößtes seiner Art. Insgesamt machten mehr als 300 Schiffe im Hafen fest. Zwischen der historischen Speicherstadt und der Fischauktionshalle wurden Ausstellungen, Schiffsrundgänge und eine Kirmes geboten. Zusätzlich überflogen zahlreiche historische Flugzeuge den Hafen.
Die Polizei sprach von einer vergleichsweise ruhigen und friedlichen Veranstaltung. Allerdings waren etwas weniger Besucher als im vergangenen Jahr gekommen, als rund 1,5 Millionen Interessierte zu dem Fest strömten. Dies habe zum Teil an dem schlechten Wetter gelegen, teilten die Veranstalter mit. Zudem sei im vergangenen Jahr das Fest mit dem Besuch des Luxusliners „Queen Mary 2“ zusammengefallen. Dennoch zeigte sich Wirtschaftssenator Gunnar Uldall zufrieden: „Unser Hafen boomt. Nicht nur als Wirtschaftsfaktor mit jährlich großen Zuwachsraten, sondern auch als touristischer Magnet mit internationaler Anziehungskraft.“
Der Hafengeburtstag endet traditionell am Sonntagabend mit der Auslaufparade der Schiffe. Er wird seit 1977 in dieser Form gefeiert. (AP)
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