Aktuelle Nachrichten – Sport
10.11.2011
Foto: AP Photo/Bruno De Lorenzo, Fiercavalli Press Office
Lausanne – Das Weltklasse-Pferd Hickstead des kanadischen Olympiasiegers Eric Lamaze ist wie bereits vermutet durch einen Aorta-Abriss gestorben. Das ergab das vorläufige Obduktionsergebnis, das die internationale Reiterliche Vereinigung FEI am Mittwoch auf seiner Homepage bekannt gab. Der 15 Jahre alte Hengst war beim Weltcupspringen in Verona am Sonntag zusammengebrochen und noch in der Arena verendet.
"Der plötzliche Verlust eines Pferdes, vor allem aber eines mit diesem Charakter und der Geschichte wie Hickstead ist für jeden ein Schock", sagte FEI-Chefveterinär Graeme Cooke. Der Aorta-Abriss habe rasch zum Herzversagen geführt. "Dies ist ein ungewöhnlicher Vorfall im Springen." Die FEI kündigte noch weitere Untersuchungen an, um möglicherweise die Ursache für den Aorta-Abriss herauszufinden.
Neben Shutterfly war Hickstead das wohl beste Springpferd der letzten Jahre. Bei den Olympischen Spielen 2008 ritt Lamaze mit dem Hengst zur Goldmedaille. 2010 trug Hickstead den Kanadier, der sich im Parcours das Bein gebrochen hatte, zum Sieg beim CHIO in Aachen. Für Lamaze war der Erfolg mit Hickstead nach einer schwierigen Zeit mit Kokain- und Dopingvorwürfen ein Neuanfang.
(dapd)
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