Psyche – Wenn quietschende Kreide Schauer auslöst – DAPD
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Wenn quietschende Kreide Schauer auslöst

DAPD

20.02.2007

Viele Bedeutungen von Warnsignalen lernen wir erst im Laufe unseres Lebens kennen, manche wissen wir noch instinktiv. Doch Instinkte sind nicht mehr jedem gegeben ...                 Foto: Pixelquelle.de
Viele Bedeutungen von Warnsignalen lernen wir erst im Laufe unseres Lebens kennen, manche wissen wir noch instinktiv. Doch Instinkte sind nicht mehr jedem gegeben ...

Foto: Pixelquelle.de

Frankfurt/Main – Wenn sich bei unangenehmen Geräuschen wie dem Quietschen von Kreide oder dem Kratzen von Fingernägeln die Haare auf dem Rücken aufstellen, ist dies das Ergebnis eines Schutzmechanismus des Körpers. Er nehme die schrillen Töne als Warnsignale wahr und stelle zum Schutz die Haare des Körpers auf, erklärt das Deutsche Grüne Kreuz. Verantwortlich dafür sei das limbische System im Gehirn, das für die Verarbeitung von Gefühlen zuständig und mit jenen Nerven verbunden sei, die die Haarreaktionen steuerten.

Allerdings reagieren nicht alle Menschen gleich auf bestimmte Geräusche: Entscheidend ist nach Angaben der Experten, welche Erfahrungen jeder einzelne in bestimmten Situationen mit den schrillen Tönen gemacht hat. Diese Erfahrungen werden demnach im limbischen System gespeichert, was dazu führt, dass schon der Gedanke etwa an das Kratzen von Fingernägeln bei empfindlichen Menschen einen Schauer auf dem Rücken auslösen kann. Kinder dagegen reagierten kaum auf solche Geräusche, da ihr limbisches System noch nicht so viele Erfahrungen gespeichert habe, betont das Grüne Kreuz.

(AP)

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