Washington – Außenminister Guido Westerwelle hat sich bei seinem USA-Besuch für eine zügige atomare Abrüstung starkgemacht. „Wir haben jetzt ein Fenster der Gelegenheiten für Abrüstungspolitik“, sagte er am Donnerstag bei seinem Antrittsbesuch in Washington. „Es wird sich in den nächsten Monaten, in den nächsten anderthalb Jahren entscheiden, ob wir ein Jahrzehnt der Abrüstung oder der Aufrüstung bekommen werden.“
Westerwelle unterstützte ausdrücklich die Initiative von US-Präsident Barack Obama, der sich im April für eine atomwaffenfreie Welt ausgesprochen hatte. Die Bundesregierung wolle diese Initiative „nicht nur rhetorisch begleiten“, betonte der FDP-Chef. „Wir wollen sie nicht nur mit Worten unterstützen, sondern auch mit Taten“, erklärte Westerwelle insbesondere mit Blick auf die rund 20 US-Atomwaffen, die noch in Deutschland stationiert sind. (AP)
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