Aktuelle Nachrichten Europa – Westwind hat die eisige Kälte vorerst weggeblasen – DAPD
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Markanter Temperaturanstieg Westwind hat die eisige Kälte vorerst weggeblasen

DAPD

18.01.2009

Zürich/Bern – Westwind hat am Sonntag in der Schweiz die eisige Kälte vorerst weggeblasen. Vor dem markanten Temperaturanstieg gab es im Seeland vereisenden Regen. Es kam aber zu keinen Unfällen. Hingegen starb am frühen Samstagmorgen in Lausanne ein Autofahrer bei einem Verkehrsunfall.

Das Westwindwetter hat am Sonntag für einen markanten Temperaturanstieg gesorgt, wie ein Meteorologe von MeteoSchweiz auf Anfrage sagte. In Bern beispielsweise wurden am frühen Morgen noch minus 9,2 Grad gemessen, in Kloten war es minus 7,2 Grad kalt und in Täniken minus 6,3 Grad. Mit dem Einbruch Westwindes stiegen die Temperaturen dann aber markant an und erreichten im Mittelland verbreitet plus drei bis sechs Grad. Die Höchsttemperatur wurde in Basel mit neun Grad gemessen. Am frühen Morgen war es dort noch minus zwei Grad kalt gewesen.

In der östlichen Landeshälfte setzte am späteren Sonntagmorgen der Föhn ein. In Altdorf wurden bei Föhnspitzen von bis zu 75 Kilometern pro Stunde (km/h) Höchsttemperaturen von fast zwölf Grad gemessen. Der Föhn brach dann allerdings am Sonntagnachmittag zusammen und das regnerische Wetter breitete sich von West nach Ost aus. Die Regenmengen waren aber nicht sehr gross. Das wechselhafte Westwindwetter dürfte vorerst bis zur Wochenmitte anhalten. Für den Mittwoch erwarten die Meteorologen wieder Schnee bis ins Flachland, allerdings nicht bis ganz in die tiefsten Lagen. Für das Tessin wurde sogar eine Wetterwarnung verbreitet: Bis am Mittwoch werden dort in erhöhten Lagen 50 bis 100 Zentimeter Schnee erwartet.

Mit dem Einbruch der Warmfront kam es vorübergehend zu prekären Strassenverhältnissen. So wurde aus dem Seeland vereisender Regen gemeldet. Unfälle gab es jedoch keine, die auf vereisenden Regen zurückzuführen waren, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage sagte. Zu einem tödlichen Verkehrsunfall kam es am frühen Samstagmorgen in der Stadt Lausanne, wo ein Fahrzeug mit portugiesischen Kennzeichen frontal mit einem Taxi zusammenstiess. Der Lenker des portugiesischen Autos, ein 31-jähriger in Genf wohnhafter Portugiese, wurde dabei auf der Stelle getötet. Seine zwei Passagiere mussten ins Lausanner Universitätsspital gebracht werden. Der Taxichauffeur wurde zur Kontrolle ebenfalls ins Spital gebracht. (AP)

 

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