Frankfurt/Main – Der Deutsche Wetterdienst warnt in zahlreichen Bundesländern vor Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern. Vom Vormittag bis in den Abend hinein müsse mit umstürzenden Bäumen und herabfallenden Ästen gerechnet werden, teilte Stefan Külzer vom Deutschen Wetterdienst am Freitag mit. Auch vor herabfallenden Dachziegeln und umherfliegenden anderen Gegenständen warnten die Meteorologen.
Am Vormittag werden der Vorhersage zufolge Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Hessen betroffen sein. Gegen Mittag kommen dann Sachsen-Anhalt, Nordbayern, Sachsen und Thüringen hinzu. Vor allem in den Mittelgebirgen oberhalb von etwa 400 Metern müsse mit Orkanböen mit 110 Stundenkilometern gerechnet werden, in den Niederungen sind Sturmgeschwindigkeiten von 100 Stundenkilometern möglich, teilte der Wetterdienst mit.
Am späteren Abend und im Laufe der Nacht lässt der Sturm der Vorhersage zufolge von Westen her nach. Die Böen entstammen laut Wetterdienst einem Randtief mit dem Namen „Ewald“, Teil eines umfangreichen Tiefdruckkomplexes über Nordeuropa, der von den Britischen Inseln über die Nordsee bis nach Norddeutschland zieht. (AP)
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