Kuala Lumpur – Trotz aller Anstrengungen im Kampf gegen die Tuberkulose fallen nach WHO-Angaben allein in der Westpazifik-Region jährlich noch immer 300.000 Menschen der Infektionskrankheit zum Opfer. Etwa 3,5 Millionen Infektionen würden jedes Jahr aus der Region gemeldet, berichtete die Weltgesundheitsorganisation am Montag zum Auftakt einer dreitägigen Tagung in Malaysia. „Wir haben noch viel Arbeit vor uns“, betonte WHO-Vertreter Pieter van Maaren.
Weltweit sterben nach Schätzungen der WHO noch immer jährlich rund 1,7 Millionen Menschen an TB. Die neuen Fälle werden auf rund neun Millionen geschätzt. Die Tuberkulose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die bei rechtzeitiger Behandlung in der Regel innerhalb von Monaten heilbar ist. Die Aids-Pandemie lässt jedoch vor allem in Afrika südlich der Sahara die Zahl der TB-Toten anschnellen. Auch die zunehmende Bildung von Resistenzen gegen die gängigen Medikamente führt zu einem Anstieg der tödlichen Fälle. (AP)
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