Berlin (apn) Die rund 82 Millionen Menschen in Deutschland haben inzwischen 108,5 Millionen Mobilfunkanschlüsse. Das sind gut eine Million mehr Handys als noch ein Jahr zuvor, wie der Hightech-Verband Bitkom am Donnerstag in Berlin berichtete. Der Verband gab zugleich Tipps, damit der Verlust des für viele unentbehrlichen Begleiters nicht unnötig teuer und nervig wird.
- Zuerst das eigene Handy anrufen. Das Klingeln verrät den Aufenthaltsort. Sollte sich das Telefon außerhalb der Reichweite befinden, besteht zudem die Chance, dass ein ehrlicher Finder das Gespräch annimmt. Per Bluetooth-Funkverbindung via Computer kann gesucht werden, wenn die Klingeltöne ausgeschaltet sind.
- SIM-Karte sperren lassen. Schlagen diese Versuche fehl, sollte sofort die SIM-Karte des Telefons gesperrt werden. Dadurch wird verhindert, dass Unbefugte telefonieren können. Die Anbieter haben Service-Rufnummern dafür.
- Zur Polizei und ins Fundbüro gehen. Zu den Informationen, die man dem Rat des Verbands zufolge nach dem Kauf notiert, zählt auch die „International Mobile Equipment Identity“ (IMEI). Mit dieser Seriennummer kann das Telefon einwandfrei identifiziert werden. Sie steht auf dem Typenschild des Handys, meist unter dem Akku.
- Versicherung kontaktieren. Die Hausratversicherung zahlt in speziellen Fällen, etwa wenn das Telefon bei einem Einbruch in den eigenen vier Wänden gestohlen wurde oder wenn das Handy mitsamt Wohnung einem Brand zum Opfer fiel. Die Hausratversicherung springt ebenfalls bei Raubüberfällen ein. Der Überfall muss der Polizei gemeldet werden.
- Daten auf Smartphone löschen. Smartphones haben gegenüber herkömmlichen Handys den Vorteil, dass man selbst aus der Ferne auf sie zugreifen und so beispielsweise die gespeicherten Daten löschen kann.
- Sperrfunktion nutzen. Die automatische Tastensperre mit Geheimnummernfunktion ist für den Eigentümer ein zusätzlicher und sehr zweckmäßiger Schutz vor Missbrauch. Diese Funktion sorgt dafür, dass sich das Handy nach kurzer Ruhephase selbst sperrt und erst nach Eingabe einer Geheimnummer wieder genutzt werden kann.
- Daten extern sichern. Damit beim Verlust des Handys nicht alle auf dem Gerät gespeicherten Adressen, Termine und Geburtstage komplett verloren gehen, sollten die Daten regelmäßig außerhalb des Mobiltelefons gesichert werden. (AP)
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